28. November 2014, 13:29 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.11.2012 um 17:32 UhrKommentare

Das Rodeo um den WM-Titel

Sebastian Vettel (25) fährt in Texas sein 100. Formel-1-Rennen. Das könnte er sich als jüngster Dreifach-Weltmeister der Geschichte vergolden. Auch, wenn sich Ferrari noch nicht ge- schlagen geben will.

Foto © APA

Noch zwei Rennen. Noch 127 Runden. Noch knapp 615 Kilometer. Dann ist die Formel-1-WM 2012 entschieden. Der Favorit auf den Titel ist Sebastian Vettel. Da ist sich die schnelle Gemeinde ziemlich sicher. Er habe das schnellste Auto. Und er hat zehn Punkte Vorsprung auf Fernando Alonso.

Sebastian Vettel fuhr seinen ersten Grand Prix in den Vereinigten Staaten, 2007 in Indianapolis. Wo er gleich als Achter auf Anhieb in die Punkte fuhr. So hat er bis dato mit Amerika gar nicht so schlechte Erfahrungen. Fünfeinhalb Jahre später fährt Vettel am Sonntag seinen 100. Grand Prix, den er sich als jüngster Dreifach-Weltmeister mit US-Nuggets vergolden könnte.

Er hat die Nase vorne, auf der Zielgeraden eines der spannendsten Jahre der Formel-1-Geschichte. Das gerne zitierte Momentum liegt bei Vettel, der vier der letzten Rennen gewonnen hat, der dabei Alonso 49 Punkte abnehmen konnte. Wie aber schafft Vettel schon in Austin den Titel-Hattrick? Im Grunde gelten drei brauchbare, weil auch mögliche Szenarien:

1. Vettel-Sieg. Dann muss Fernando Alonso mindestens Vierter werden, will der Spanier in Sao Paulo eine Woche später noch eine Minichance auf den Titel haben.

2. Vettel auf Platz 2. Alonso darf maximal drei Punkte machen, also bestenfalls Neunter werden, dann wäre Vettel bereits Weltmeister.

3. Vettel auf Platz 3. Dann darf Alonso überhaupt nicht punkten, er müsste also Elfter oder schlechter werden. Schaut im Grunde alles einfach aus, Vettel muss nur 15 Punkte mehr holen als Alonso. Das ist ihm aber heuer nur dreimal (Spa, Suzuka, Bahrain) gelungen. Alles also nur graue Theorie. Denn Ferrari denkt überhaupt nicht ans Aufgeben.

Es wurden Sonderschichten eingelegt, keiner hatte auch nur eine Minute frei, Updates für die Flügel entwickelt. Der Simulator lief heiß. Die Streckendaten des "Circuits of the Americas" wurden mit Laser vermessen und die Computer mit allen Daten gefüttert. Auch alles graue Theorie. Keiner weiß, wie rutschig die neue Asphaltmischung wirklich ist. Aber man habe trotzdem eine gute Basisabstimmung gefunden, sagt Ferrari. Die Feinabstimmung beginnt dann am Freitag in den Trainings. Ob das aber reicht, Red Bull noch abzufangen?

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  • Kleine Zeitung-Redakteur Gerald Pototschnig berichtet aus der Welt der Formel 1.