26. November 2014, 10:00 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2012 um 11:58 UhrKommentare

Davidson brach sich zwei Wirbel, Wurz-Team gab auf

Alex Wurz und Co. sind beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wegen eines Maschinenschadens ausgeschieden. Bei ihrem Teamkollegen Anthony Davidson wurden nach seinem schweren Unfall zwei gebrochene Wirbel festgestellt.

Foto © AP

Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima sind im 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Toyota TS030 Hybrid ausgeschieden, nachdem das Team kurzfristig sogar die Führung übernommen hatte. Dann hatte ein Unfall Nakajimas in der Box aber viel Zeit gekostet, ehe ein Maschinenschaden das Trio nach zehneinhalb Stunden zur Aufgabe zwang. Der schwere Unfall ihres Teamkollegen Anthony Davidson wog freilich weit schwerer. Bei dem 33-jährigen Briten wurden zwei gebrochene Wirbel festgestellt, allerdings gab Toyota in der Folge bekannt, dass die Verletzung in etwa drei Monaten ausgeheilt sein soll.

Davidson, der auch schon 24 Formel-1-Rennen bestritt, hatte den Wagen selbstständig verlassen. Wegen eines Schocks und Rückenschmerzen wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo die Mediziner die Frakturen des 11. und 12. Rückenwirbels feststellten. Er muss bis Montag im Krankenhaus bleiben. "In einem französischen Hospital mit einem gebrochen Rücken zu liegen ist nicht das, was ich mir zum jetzigen Rennzeitpunkt vorgestellt hatte", twitterte Davidson noch in der Nacht auf Sonntag.

Für den ausgeschiedenen Wurz stand deshalb natürlich die Verletzung Davidsons im Vordergrund. "Trotz der Enttäuschung auf der Strecke, ist jetzt Anthony das Wichtigste, und ich wünsche ihm gute Besserung", sagte Wurz. Grundsätzlich habe man beim Toyota einige gute Aspekte und ein gutes Performance-Niveau gesehen. "Das Rennen hat uns aber auch ein paar gute Lektionen erteilt und uns gezeigt, woran wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen."

Auch Dominik Kraihamer und sein OAK-Team mussten die Segel im Langstrecken-Klassiker vorzeitig streichen. Ein kapitaler Motorschaden bedeutete um exakt 6.55 Uhr das Ende des Traums von der ersten Zielankunft. Wegen vieler technischer Probleme während rund 15 Stunden hatte das Fahrertrio Bertrand Baguette (BEL), Franck Montagny (FRA) und Kraihamer zum Zeitpunkt des Ausfalls bereits 30 Runden Rückstand auf den führenden Audi. "Schade, ich hätte in diesem Jahr wirklich gerne das Ziel gesehen und damit die österreichische Fahne hochgehalten", sagte der Salzburger.

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  • Kleine Zeitung-Redakteur Gerald Pototschnig berichtet aus der Welt der Formel 1.