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Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 um 19:07 UhrKommentare

Waldy will wieder Triumph am Rechberg

Hermann Waldy startet am Wochenende auf dem Rechberg in seine 44. Motorsport-Saison. Der Berg-Meistertitel ist natürlich auch heuer sein großes Ziel. In Mairist starten am Wochenende 500 Motocross-Fahrer.

Foto © privat

Früher einmal hat er sich einfach ins Auto gesetzt, die Gurte etwas fester angezogen und ist los gefahren. So schnell es eben ging. Das mit der Geschwindigkeit ist heute auch noch so. Nur der Weg dorthin, das Warum und Wieso, musste Hermann Waldy (64) erst einmal begreifen, seit er den Lola Formel-3000 einer etwas jüngeren Generation sein Eigen nennt. Da werden Daten per Computer ausgelesen, nach England zu den klugen Ingenieuren geschickt. Es folgen Spielereien mit der Software, die Launch-Control (sprich Traktionskontrolle) wird eingestellt, Stabilisatoren überprüft, Flügel im Millimeterbereich nachjustiert.

1968, als seine Motorsportkarriere im Rallyesport (mit einem Simca 1000) begann, war es freilich noch anders. Nach 43 Saisonen blickt der Kärntner auf eine beachtliche Erfolgsliste zurück. Im Autocross feierte er 49 Klassensiege, zweimal wurde er Staatsmeister im Skijöring, ehe er 1987 den Berg-Rennsport entdeckte. Da folgten 23 Gesamtsiege und fünf Meistertitel. Der letzte im Vorjahr, den es heuer zu verteidigen gilt. Wie auch Hermmann Waldy junior heuer auf die Wiederholung des Pokalsieges hofft. Traditionsgemäß beginnt das Jahr mit dem Rechbergrennen, Österreichs einzigem EM-Lauf. Elf weitere Stationen folgen laut Kalender, sein Heimrennen findet in St. Urban/Simonhöhe wieder am 1. und 2. September statt.

Europäische Elite

Beim Grand Prix auf dem Rechberg, gelegen zwischen Bruck/Mur und Weiz, so auf der Höhe von Frohnleiten, ist naturgemäß die gesamte europäische Elite am Start. Angefangen vom Italiener Simone Fagioli, der mit seinem Gruppe-C-Osella fast als unschlagbar gilt. "Der ganze Wagen ist eigentlich nur ein Flügel, dazu aerodynamisch auch besser als ein Formel-1-Rennwagen mit den frei stehenden Rädern", erklärt Waldy. Nur drei Österreicher holten sich auf dem Rechberg einen Gesamtsieg: Walter Pedrazza, Josef Neuhauser und Hermann Waldy.

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  • Kleine Zeitung-Redakteur Gerald Pototschnig berichtet aus der Welt der Formel 1.