19. Dezember 2014, 08:56 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 06.03.2013 um 07:16 UhrKommentare

Turbulenzen schon vor der Gründung

Heute wird in Graz der Nachfolger des GAK gegründet. Erst in der Nacht konnten sich die Gruppe um Piet Hoyos und das Gründungsgremium der Anhänger auf eine gemeinsam Linie einigen. Wo gespielt wird, steht weiter in den Sternen.

Foto © GEPA

Wenige Stunden vor der geplanten Gründung des GAK-Nachfolgeklubs heute (19 Uhr) im Grazer Raiffeisenhof herrscht Unfrieden unter den Roten. Harald Fischl hat die "Gründer" – die Mitglieder des ehemaligen Sanierungsgremiums – zu einer Not-Sitzung nach Fürstenfeld gerufen. Der Hut brannte lichterloh und daher folgten Piet Hoyos, Martin Zwischenberger und Co. dem Ruf des Ex-Präsidenten.

Querelen um Namen

Die Querelen um den Namen "GAK" spalteten die Union zwischen der Hoyos-Gruppe und dem Gründungsgremium, das sich nach der letzten GAK-Generalversammlung im Dezember aus der Anhängerschaft gebildet hat. Der Stammverein GAK, der Ur-GAK (Präsident Michael Ruckenstuhl und Vize Rudi Roth), verbot die Verwendung des Namens, droht sogar mit einer Klage. Der Stammverein fordert neben einer unterschriebenen Unterlassungserklärung für den geplanten Namen "GAK 2012" die Einhaltung von vier Punkten. Erst dann ist die Bezeichnung "GAK" gestattet. Den Forderungen hat sich auch das Gründungsgremium angeschlossen:

1. Punkt: Der Vorstand des Vereins muss eine klare Mehrheit seiner Mitglieder hinter sich haben.

2. Punkt: Es muss ein nachvollziehbares, reelles finanzielles Konzept vorliegen.

3. Punkt: Die Heimstätte des Vereins muss klar definiert sein.

4. Punkt: Es muss ein tragfähiges sportliches Konzept vorliegen.

Erst nach einer dreistündigen Verhandlung und einigen Telefonaten kamen die Parteien in der Nacht auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag für den neuen Vorstand. Fischl: "Es war eine Entscheidung für einen gemeinsamen Weg." Der endgültige Bruch wurde verhindert.

Bis 19. April muss der Verein beim steirischen Verband angemeldet werden, um in der kommenden Saison spielen zu dürfen. Eine der Voraussetzungen ist aber eine Spielstätte für zehn Jahre. Punkto Trainingszentrum Weinzödl – Fischls Wunsch-Lösung ("Ich will mir nicht in die Karten schauen lassen") – gibt es noch keine Einigung. Die Anlage wurde vorübergehend geschlossen, da Reparaturen durchgeführt werden. "Uns liegt kein konkretes Angebot vor", erklärt Eigner-Sprecher David Fallmann. Eine weitere Option wäre der Post-Platz.

Interesse gibt es auch an einer Spielgemeinschaft, denn so könnte der Verein die 1. Klasse umgehen und weiter oben einsteigen. Heiß im Kurs soll hier Flavia Solva sein.

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