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Zuletzt aktualisiert: 16.11.2012 um 19:09 UhrKommentare

Vujadinovic: Verteidiger in Torlaune

Sturm-Spieler Nikola Vujadinovic ist mit vier Toren in 13 Spielen der torgefährlichste Verteidiger der Liga. Am Samstag (18.30 Uhr) gegen Ried ist Konzentration gefragt.

Foto © GEPA

Mit vier Toren in 13 Spielen ist Nikola Vujadinovic nicht nur der drittbeste Torschütze des SK Sturm, nach Richard Sukuta-Pasu und Rubin Okotie (je 5 Treffer). Er ist auch der gefährlichste Innenverteidiger der gesamten Liga. Wann immer der Ball hoch in den gegnerischen Strafraum kommt, Vujadinovic ist fast immer zur Stelle. Bei drei Treffern setzte der Doppelstaatsbürger (Serbien/Bulgarien) sein Köpfchen ein, zuletzt gegen die Admira traf der 1,91- Meter-Mann mit dem Fuß, ja sogar mit der Ferse. Angesprochen auf seine Torqualitäten sagt Vujadinovic: "Ich war einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck. Es ist nicht wichtig, wer die Tore schießt, wichtig ist der Erfolg der Mannschaft."

Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase mit einigen Unsicherheiten in Form von Stellungsfehlern und Fehlpässen im Spielaufbau hat Vujadinovic seine Form nun gefunden. Diese Steigerung ist auch auf das Vertrauen von Trainer Peter Hyballa zurückzuführen. Vujadinovic kam in 13 von 14 Bundesliga-Spielen zum Einsatz, eine Partie verpasste der 26-Jährige wegen einer Gelb-Sperre. So oft zu spielen, ist eine Art Auszeichnung. Denn nur wenige Spieler haben beim Coach eine Stammplatzgarantie.

Dynamisches Duo

Anfangs stand Vujadinovic mit Michael Madl in der Innenverteidigung. Weil aber Madl ins Mittelfeld vorgerückt ist, heißt sein Partner seit geraumer Zeit Milan Dudic. Den 33-jährigen Landsmann kennt "Vuja" schon aus seiner Zeit bei Roter Stern Belgrad. "Damals spielte ich bei den Profis und Nikola im Nachwuchs", erzählt Dudic. Die Hierarchie von damals ist auch heute gegeben. "Milan ist der Chef", sagt Vujadinovic und fügt schmunzelnd hinzu: "Weil er der Ältere ist." Der Ältere gibt dem Jungen Sicherheit und hilft ihm auch außerhalb des Platzes. Es ist ein starkes Team, das die Grazer Innenverteidigung bildet. Im Spiel (18.30 Uhr) gegen Ried steht die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Das 6:1 der Oberösterreicher im jüngsten Duell mit Mattersburg war überzeugend. "Ried hat starke Offensivspieler. Aber wir müssen ohnehin in jedem Spiel hundert Prozent geben. So auch diesmal. Wir haben die Qualität und müssen diese auch zeigen", sagt Vujadinovic. Nicht nur er will die kleine Erfolgsserie auf drei Siege ausbauen und damit Sturms Verfolger Ried auf Distanz halten. Sturm-Trainer Hyballa spricht von guten Rieder Spielern, "die man aber auch nicht starkreden darf".

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