20. Dezember 2014, 15:37 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 16.01.2012 um 14:25 UhrKommentare

Sturm vor stürmischem Abend im Brauhaus Puntigam

Am Dienstagabend fallen bei einer Außerordentlichen Generalversammlung des SK Sturm im Brauhaus Puntigam mehrere Entscheidungen, die für die Zukunft des regierenden Fußball-Meisters richtungsweisend sind.

Foto © APA

Einmal muss nach dem Rückzug von Präsident Gerald Stockenhuber und weiterer Vorstandsmitglieder ein neuer Vorstand gewählt werden. Zudem wird darüber abgestimmt werden, ob der Sponsorname Puntigamer im Vereinslogo und auch im Clubnamen bleiben soll oder nicht. Etwa 400 stimmberechtigte ordentliche Mitglieder sind zu dieser Generalversammlung geladen und werden darüber entscheiden, wer in Sturms Führungsetage einziehen wird. Die besten Chancen als künftiger Präsident soll Christian Jauk haben, der dem Vorstand der "Backies" bereits bis vor eineinhalb Jahren als Finanzvorstand angehört hatte. In der Führungsriege mit dabei sein sollen neben dem aktuellen Vizepräsidenten Günter Niederl auch Ernst Wustinger (bekannt unter anderem als A1-Ring-Projektentwickler) oder Energie-Steiermark-Vorstand Oswin Kois. Der Vorstand soll auf acht Personen aufgestockt werden. Geplant ist weiters, den Profibetrieb aus dem Club auszugliedern und in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln.

Das ursprüngliche Hauptthema der Generalversammlung - vor Stockkenhubers Rücktritt - war die Abstimmung über den Vereinsnamen. Eine Gruppe Mitglieder hatte den Antrag eingebracht, den Namen Puntigamer sowohl aus dem Vereinsnamen als auch aus dem Logo zu eliminieren. Vorab geführte Gespräche zwischen dem Vorstand und dem harten Kern der Logo-Gegner haben zu keinem Ergebnis geführt. Deshalb wird es ausgerechnet im Brauhaus Puntigam, der Heimat des Hauptsponsors, zu einer Kampfabstimmung kommen. Seitens der Brauerei Puntigam gibt es keine Stellungnahme zu diesem Thema. Der bestehende Vertrag zwischen Sturm und Puntigamer läuft noch 2013. Sportlich ist bei Sturm alles auf Schiene. Trainer Franco Foda hat beinahe alle Spieler zur Verfügung. Auch Keeper Christian Gratzei macht die Vorbereitung voll mit. Lediglich Andreas Hölzl und Darko Bodul fehlen noch. Foda rechnet aber damit, dass Hölzl im Februar ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Auch die Verletzung von Torjäger Bodul, ein doppelter Bänderriss im Knöchel, dürfte nicht so schlimm sein. Foda will Bodul sogar ins Trainingslager nach Belek, das am 25. Jänner beginnt, mitnehmen.

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