22. November 2014, 18:47 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 28.09.2012 um 22:07 UhrKommentare

Capitals schlugen 99ers in Graz

In der siebenten Runde der Erste Bank Eishockey Liga setzte es für die Graz 99ers eine 2:5-Heimschlappe gegen die Vienna Capitals.

Foto © GEPA

Schon in den ersten 20 Minuten spielten die Grazer ganz eindeutig für ihren Hauptsponsor Moser Medical. Der ist bekanntlich ein Spezialist für Haarverpflanzung. Denn das erste Drittel war für die 99ers-Fans wirklich zum Haareraufen! Da war man weit weg von der Ein- bzw. Vorstellung, die Latendresse und Co. in den letzten drei gewonnenen Partien an den Tag gelegt hatten. Den ersten gefährlichen Schuss auf den Grazer Ex-Keeper Fabian Weinhandl gab es in der 9. Minute durch Delmore. Das war's dann eigentlich schon.

Kopfwäsche

Die Wiener ihrerseits nahmen sich den Slogan des Matchsponsors zu Herzen. Der da lautete: "Machen Sie Ihr Spiel!" Die Gäste fuhren Angriff um Angriff auf das Gehäuse von 99ers-Torhüter Cloutier und drehten auch zwei Mal - nach Toren von Olsson (8.) und Romano (13.) - jubelnd ab. Keine Frage, dass es für die 99ers-Mannen in der ersten Drittelpause in der Kabine eine Kopfwäsche durch Trainer Mario Richer gab.

Das tat seiner Truppe sichtlich gut. Greg Day (23.) verkürzte in Unterzahl (Iberer in der Kühlbox) auf 1:2, Daoust (28.) stellte in der 28. Minute bei einer 5:3-Überlegenheit den 2:2-Ausgleich her. Die 3200 Fans wurden auch noch mit einem Boxkampf zwischen Lefebvre und Andre Lakos verwöhnt.

Doch im Schlussdrittel wurde wieder für den 99ers-Hauptsponsor gespielt, gab es viele Haare in der Grazer Suppe. Romano (47.) sorgte aus dem Nichts für die erneute Führung der Wiener, Lakos (51./pp) und Ferland (58./pp) gaben den Grazern den Rest.

Linz aus der Krise

Im Schlager der Runde setzte sich Tabellenführer Villach gegen Verfolger Znaim klar mit 6:2 durch. Pewal besorgte gleich drei Tore der Kärntner. Am Sonntag müssen die 99ers in Znaim antreten. Alles andere als eine leichte Aufgabe. Meister Linz beendete mit einem 6:4-Sieg über Ex-Meister Salzburg seine Formkrise.

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