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Zuletzt aktualisiert: 03.10.2012 um 20:24 UhrKommentare

Die Heizkosten dauerhaft senken

Eine Studie beschäftigt sich damit, ab wann sich ein Heizungstausch lohnt. - Am teuersten kommen Ölheizungen, was vor allem auf die kräftig gestiegenen Heizölpreise zurückzuführen ist.

Foto © Fotolia / Achim Banck

Raus mit der alten, rein mit einer neuen Heizung. Damit ließe sich, auch unter Einberechnung der Investitionskosten, in vielen Fällen einiges an Geld sparen. So das Ergebnis einer Studie der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT). Dass sich mit modernster Heiztechnik viel Energie sparen lässt, ist den meisten Konsumenten freilich bewusst. Die entscheidende Frage ist jedoch vielfach: Ab welchem Zeitpunkt lohnt es sich, das alte Heizsystem gegen ein neues zu tauschen? Genau bei dieser Frage setzt die Studie an.

In rund 1,2 Millionen österreichischen Haushalten gibt es eine Kesselheizung, die mit unterschiedlichen Energieträgern befeuert wird. Fast jede Dritte dieser Heizungen - also knapp 400.000 - sind älter als 20 Jahre alt. Die Experten von ÖGUT führen in der Studie an, dass derzeit meist erst dann gewechselt werde, "wenn Heizungen das Ende ihrer technischen Funktionsfähigkeit erreicht oder überschritten haben."

Unter der Annahme verschiedener Szenarien (u.a. Preisentwicklung der Energieträger, Verbrauch) wurde errechnet, wann sich ein Wechsel für welchen Haushalt bezahlt machen kann.

Zwar zeigt sich, dass die Installation einer neuen Ölheizung günstiger ist als die einer Pellet- oder Scheitholzheizung. Das Fazit von ÖGUT lautet dennoch: Am teuersten kommen Ölheizungen, was vor allem auf die kräftig gestiegenen Heizölpreise zurückzuführen ist. "Scheitholz ist bei allen Szenarien der Vollkostenberechnung die günstigste Heizvariante", so Studienautor Michael Cerveny. Mit einem Tausch einer alten Heizanlage gegen eine neue kann man im Jahr laut Studie bis zu 2000 Euro einsparen.

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Wichtige Websites

  • In der ÖGUT-Studie wurden Anschaffungskosten sowie verbrauchs- und betriebsgebundene Kosten von Erdgas-, Öl-, Pellets- und Scheitholzheizungen in mindestens 20 Jahre alten Einfamilienhäusern über die gesamte Lebenszeit verglichen. Studie unter: www.oegut.at

    Eine Förderaktion für Holzheizungen und Solaranlagen bietet der Klimafonds. Die Details finden sich im Internet auf der Seite www.klimafonds.gv.at unter dem oben angeführten Menüpunkt "Förderungen", dann einfach unter "aktuelle Förderungen (für Private)" suchen.

    Auch die Installation einer neuen Ölheizung kann gefördert werden. Einen guten Überblick über Voraussetzungen, Förderhöhen und Antragstellung bietet die Seite www.heizenmitoel.at/foerderung

    Den besten Überblick über die Entwicklung des Heizölpreises bietet das Internetportal www.fastenergy.at - hier kann auch der jeweils günstigste Heizöllieferant in der eigenen Umgebung gesucht werden.

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