Zuletzt aktualisiert: 01.12.2015 um 18:39 UhrKommentareFlüchtlinge

Herbergsuche im 21. Jahrhundert

Bundeskanzler Faymann und Kardinal Schönborn stellen die Flüchtlingslage in Österreich in einen biblischen Kontext. Was derzeit geschehe, habe durchaus Ähnlichkeit mit der Herbergssuche.

Foto © APA

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Kardinal Christoph Schönborn haben die Situation der Flüchtlinge in Österreich in einen biblischen Kontext gestellt. Was derzeit geschehe, habe durchaus Ähnlichkeit mit der Herbergssuche, sagte der Wiener Erzbischof Dienstagabend bei einem gemeinsamen Statement vor dem traditionellen Interreligiösen Dialog im Kanzleramt.

Faymann selbst sprach sich für die "Vereinbarkeit von Menschlichkeit und Ordnung" aus. Der Bundeskanzler zeigte sich, wie auch Schönborn, stolz auf das gute Miteinander der unterschiedlichen Glaubensrichtungen in Österreich. "Wir stehen in einer Zeit, in der es nicht ganz einfach ist, so etwas wie ein Menschenrecht auf Asyl zu verteidigen", ergänzte er aber auch.

"Asyl ist kein Gnadenakt, sondern ist ein Menschenrecht", betonte der Kardinal anschließend. Dazu gehöre aber auch die Überprüfung des Asylstatus. Jemand, der Schutz suche, solle in Österreich Schutz bekommen, betonte Schönborn. "Es ist sicher eine ernste Krise, aber es ist nicht eine unbewältigbare Krise", machte der Erzbischof in der Asylfrage Hoffnung.

Beim mittlerweile traditionellen Interreligiösen Dialog im Kanzleramt fanden sich neben Schönborn weiters der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanac, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, der Lutherische Bischof Michael Bünker und Vertreter der Orthodoxie ein.

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7 Kommentare

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fredfeuerstein am 02.12.2015 09:51 Kommentar melden

Haben Sie schon selbst auf EIGENE KOSTEN

bei sich zu Hause Flüchtlinge aufgenommen?
Auf Kosten Dritter die Last zu verteilen und zu überwälzen, selbst nichts dazu beizutragen ist keine Kunst ,umsomehr als dass die österreichische Bürgerschaft zur Belastung nicht einmal mehr gefragt wird.
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Roland222 am 02.12.2015 08:40 Kommentar melden

Roland222

der Heinzi ein Atheist, weiß der überhaupt was Weihnachten bedeutet,,,der andere der reichste der römischen Fraktion in Österreich raspeln Süßholztöne,,,würde mich inzetressieren,was der Heinzi bei seinen24.000,-- EUR mal 16 im Monat wohl gespendet hat,,,und vom Cardinal ,,,,,wie üblich nur gütige schleimige Worte,,,denn die Kosten nix,,,,ein altes
Weiblein kommt zufällig auch vorbei,,zündet ein Kerzlein an und wirft 50,- Cent in den Opferteller,,,,,
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Antwort von Olivia30 am 02.12.2015 12:10 Kommentar melden

Schon aufgefallen, Roland?

Das ist nicht der "Heinzi", sondern der "Werni" - Aber das tut nichts zur Sache: Sie können problemlos vertauscht werden!
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dalli am 01.12.2015 21:23 Kommentar melden

Hat es damals

auch schon eine Mindestsicherung und schöne, neue Wohnungen für Migranten gegeben? Oder mußten sie sich selber ihren Traum verwirklichen? Schönborn und Faymann - bitte antworten!
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Chatissa am 01.12.2015 19:36 Kommentar melden

Die beiden sollten die Bibel genauer lesen!

Mit Herbergsuche hat das nichts zu tun wenn ein Land von Flüchtlingen überrannt wird. Wenn ich mich recht erinnere waren an der Herbergsuche ein Mann und eine schwangere Frau beteiligt. In Österreich sind 2/3 der ankommenden Einwanderer junge, gesunde Männer denen ihre Heimat und ihre Frauen anscheinend Egal sind. Auch die Kirche nimmt hauptsächlich Familien in ihren Quartieren auf. Warum wohl???
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Antwort von Olivia30 am 01.12.2015 20:37 Kommentar melden

Du sprichst mir aus der Seele, Chatissa!

In jener Zeit erging von Kaiser Augustus der Befehl, das ganze Reich aufzuzeichen! Auch .... Es war also eine Volkszählung. Und was passiert bei uns. Da kommen unkontrolliert Tausende - ohne sich aufzeichnen zu lassen! Der Herr Kardinal ist anscheinend schon recht vergesslich, wenn er nicht einmal das Weihnachtsevangelium mehr im Kopf hat! Der Faymann als Agnostiker wird darüber sicher nur lachen!
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logos am 01.12.2015 18:39 Kommentar melden

Zitat aus Katholisches.info:

Christen werden in den islamischen Ländern derzeit zu Hunderttausenden ermordet und vertrieben, aber die „christlichen Länder“ hofieren diejenigen, vor denen sie geflohen sind. Christliche Flüchtlinge werden – wie berichtet – in Asylzentren bedroht oder schon im Mittelmeer über Bord geworfen. Das Christentum erlebt in diesen Monaten in den meisten orientalischen Ländern seinen Untergang.)
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