Zuletzt aktualisiert: 24.05.2015 um 13:24 UhrKommentare

Papst ruft zum Kampf gegen Korruption auf

Bei der Pfingstmesse am Petersplatz rief Papst Franziskus Zehntausende dazu auf, "ohne Kompromisse" gegen Korruption anzukämpfen und sich weniger vom Eigennutzen leiten zu lassen.

Pfingstmesse im roten Gewand: Papst Franziskus Foto © APA (epa)

Papst Franziskus hat am Sonntag auf dem von einer Menschenmenge gefüllten Petersplatz im Vatikan die Pfingstmesse gefeiert. Vor Zehntausenden Pilgern präsentierte sich der Papst bei wechselhaftem Wetter in roten liturgischen Gewändern. Dabei rief er die Gläubigen zum Einsatz gegen Korruption auf.

"Ohne Kompromisse"

In seiner Predigt rief der Papst die Gläubigen auf, "ohne Kompromisse" gegen Korruption vorzugehen, die sich weltweit immer mehr ausbreite. Die Kirche brauche "den Mut, die Hoffnung und den Glauben" der Gläubigen zur Versöhnung und Frieden auf der Welt. Franziskus warnte vor der Gefahr, sich dem Heiligen Geist zu verschließen, um lediglich den Eigennutz zu suchen.

90 Kardinäle und Bischöfe sowie 200 Priester beteiligten sich an der Messe zum christlichen Hochfest, das an die Niederkunft des Heiligen Geistes erinnert. Die Kirche überwinde alle Grenzen von Staatsangehörigkeit und Herkunft, betonte der Heilige Vater.

Das Wort Pfingsten geht auf das griechische Pentekoste zurück, was übersetzt der Fünfzigste bedeutet und den fünfzigsten Tag nach Ostern bezeichnet. Nach christlicher Überlieferung haben zu Pfingsten die Apostel den Heiligen Geist empfangen. Laut Apostelgeschichte wurden die Jünger dabei von der Fähigkeit erfüllt, von Angehörigen aller Nationen in ihrer Muttersprache gehört und verstanden zu werden. Gefeiert werden die Niederkunft des Heiligen Geistes und die Gründung der Kirche. In den Ostkirchen gilt es zudem als Fest der Heiligen Dreifaltigkeit.

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5 Kommentare

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fipsal am 25.05.2015 06:54 Kommentar melden

Ich denke

Der Mensch sollte an erster Stelle an sich selber glauben. Er sollte wissen, dass er viele Fähigkeiten, Selbstheilungskräfte und auch Begabungen hat. Er muß nur alle seine Fähigkeiten nützen und sie auch gebrauchen. Liebe und den Frieden hat man im Herzen, dazu braucht es weder Götter noch Sekten. Die Wahrheit und Ehrlichkeit sollte jedem Menschen heilig sein. Respekt und Achtung vor jedem Lebewesen, das sind die wichtigsten Dinge im Leben, neben Bildung und Arbeit.
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hermannsteinacher am 24.05.2015 22:41 Kommentar melden

In den Ostkirchen ist heuer am nächsten Sonntag Pfingsten.

An eine Heilige Dreifaltigkeit hat der Herr Jesus von Nazareth nicht geglaubt.
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Unfug12 am 24.05.2015 20:51 Kommentar melden

Der Papst hat erst vor ein paar Tagen bei der Vatikanbank eingegriffen.
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Hohenwanger am 24.05.2015 18:51 Kommentar melden

Die Zeit schafft es immer

Nur warum schafft der Mensch es nicht, zur richtigen Zeit, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.
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didiausgraz am 24.05.2015 16:27 Kommentar melden

gegen Korruption

in der banca ambrosiana?
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