Zuletzt aktualisiert: 14.11.2014 um 14:15 UhrKommentare

Fortpflanzungsmedizin: Kirche "erschüttert"

Bischof Klaus Küng kritisiert Liberalisierung. Dies sei ein "Dammbruch". Auch FPÖ spricht sich gegen Kinderwunsch-Erfüllung für "Lesbierinnen" aus.

Bischof Küng kritisiert Liberalisierung
Bischof Küng kritisiert Liberalisierung Foto © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Auch am Tag nach der Präsentation des Entwurfs für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz hat es zahlreiche Wortmeldungen zu den geplanten Regelungen gegeben. Sie kamen vor allem von kirchlicher Seite und waren dementsprechend ablehnend. Der für Ehe und Familie zuständige Bischof Klaus Küng - der von der Bischofskonferenz allerdings nicht als Vertreter für die Familiensynode 2015 nominiert wurde - sprach in einer Aussendung von einem "Dammbruch". Er sei "erschüttert, wie schnell diese noch vor kurzen als tabu geltenden bioethischen 'heißen Eisen' nun Gesetz werden sollen", und stelle sich Fragen über das dahinter stehende Menschenbild.

Durch die Zulassung von Samenspende für In-vitro-Fertilisation (IVF), die Eizellenspende und die Präimplantationsdiagnostik (PID) würden im Namen einer Fortschrittlichkeitsgläubigkeit eine ganze Reihe von Problemen und Leiden geschaffen. Kinder, deren erstes Recht es sei, "Vater und Mutter zu kennen und mit ihnen aufzuwachsen", würden mehr und mehr zu einem Produkt der "Fortpflanzungsindustrie", so Küng.

Kritik übte auch die Aktion Leben. "Wir haben den Eindruck, hier soll ein Gesetz an allen kritischen Kräften vorbei beschlossen werden", so Generalsekretärin Martina Kronthaler. Ähnlich wie Küng argumentierte Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), im Ö1-"Mittagsjournal". Zur Menschenwürde gehöre nicht nur, seine Eltern zu kennen, sondern sie auch lieben zu dürfen; "das wird diesen Kindern genommen".

Von einer "krassen Liberalisierung" sprach der Anti-Abtreibungsverein "Jugend für das Leben" in einer Aussendung. Die Rede war von einem "weiteren ethischen Dammbruch mit massiven negativen Folgen für Frauen, Kinder sowie letztlich die gesamte Gesellschaft". FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller sprach sich dagegen aus, "Lesbierinnen" in Lebensgemeinschaften ihren Kinderwunsch zu erfüllen. "Kinder haben Mutter und Vater verdient", meinte sie.

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41 Kommentare

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TomXx am 15.11.2014 09:02 Kommentar melden

Liberalisierung oder vielmehr Perversion?

Lespen und Schwulle sollen sich vergnügen wie es ihnen passt, wenn sie damit niemanden schaden! Aber dieses Gesetz hat mit Sexualität nichts zu tun, -- das ist Perversion zur Potenz --!
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Antwort von neverthesame am 15.11.2014 15:27 Kommentar melden

Aha

Und? Gibt's auch Begründungen dafür? Oder eine Erklärungen, was Sie meinen? Oder wollten Sie nur endlich mal die Wörter "pervers" und "Potenz" hier schreiben dürfen?
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Antwort von Juliana21 am 15.11.2014 16:05 Kommentar melden

Ihr Nickname ist mehr als zweideutig!

Wollen Sie "Samen-spenden"?
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Antwort von neverthesame am 15.11.2014 16:42 Kommentar melden

Danke für die Einladung

Wollen wir das hier gleich vereinbaren oder lieber auf Facebook?

Oder meinen Sie überhaupt den Tom tripple-X, der im letzten Zweikampf ein X liegen lassen musste?
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Antwort von Juliana21 am 15.11.2014 18:21 Kommentar melden

Schicken's mir bitte zuerst ein Foto!

Mit einem Quasimodo lass ich mich nicht ein! Außerdem, wie sind ihre finanziellen Verhältnisse, wegen der Alimente?
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Antwort von neverthesame am 16.11.2014 12:25 Kommentar melden

Liebe Dame, es handelt sich um eine Spende

Ich spende gerne, aber wie das bei Spenden so ist, sind Nachforderungen nicht möglich. Als Begünstigte der Spende sind Sie ausgiebig und ausreichend in den Genuss einer wohltätigen Handlung gekommen. Weitere Ansprüche ergeben sich daraus nicht.
Nachdem Sie ja die Einladung auch ohne Foto recht vollmündig ausgesprochen haben, würd ich mal sagen: No risk, no fun. Man sollt schon auch zu Ende bringen, was man anfängt. Aber damit Sie das Muffensausen nicht überfraut: Ich werde hin und wieder auch ohne Zutun recht heftig angeflirtet - ist halt alles eine Geschmacksfrage.
Aber nachdem ich stark vermute, dass sich hinter Ihrem Nick eigentlich ein Mann verbirgt, wäre auch die besagte Spende nicht so fruchtbringend.
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Antwort von Juliana21 am 16.11.2014 13:25 Kommentar melden

Na, was Sie alles vermuten?

Bei Ihnen ist es so wie bei vielen Spendern: Sie spenden, weil Sie hoffen, die Spende von der Steuer abschreiben zu können. Ihre allerdings ist für mich so "dreckig", dass ich ehrlich darauf verzichte - vor allem wenn sie so pervers auf "vollmundig" machen. Zudem gehöre ich zum Glück noch nicht zu der Spezies der Schnecken, die ihr Geschlecht je nach Lust und Laune wechseln.
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Antwort von neverthesame am 16.11.2014 13:59 Kommentar melden

Warum denn gleich so unentspannt, Gnädigste(r)?

Ach, die Steuer ist mir egal, ich zahl ja genug. Genauso, wie Ihre Metamorphosen in geistiger wie physischer Hinsicht - die sind mir auch egal.
Nun, wenn Sie mich zuerst einladen und meinen gewünschten Beitrag dann in Unkenntnis vorab schon als Dreck bezeichnen, nehme ich meine vorige Vermutung ob Ihrer Sprunghaftigkeit gerne zurück und bezeichne Sie ab sofort als Vollblutweib.
Im übrigen gilt: "Schlecht ist, wer schlechtes dabei denkt."
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raspel am 15.11.2014 06:40 Kommentar melden

Kirche "erschüttert"

Sie sollte über die Zahllosen Missrauchsfälle erschüttert sein. Für mich hat die Kirche jede Legitimation verloren, zu irgend einem Thema, das mit Sexualität in Zusammenhang steht, auch nur den kleinsten Kommentar abzugeben.
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rohan am 15.11.2014 05:49 Kommentar melden

Warum wird die Meinung dieser Sekte..

und auch der anderen "GLÄUBIGEN" ÜBERHAUPT veröffentlicht, dass ist der EIGENTLICHE Skandal. Jede Religion aber auch wirklich JEDE gehört aus der Öffentlichkeit verbannt. Das sollte Privatsache sein und hat in Ämtern,Schulen u.a. NICHTS verloren. Gerade die Christen und Moslems haben mehr Menschen getötet, vertrieben und unterdrückt als ALLE anderen Diktaturen dieser Welt zusammen und die meinen sich zu jedem Thema melden zu müssen!
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Antwort von lucavaldesi am 16.11.2014 19:29 Kommentar melden

Selten so einen

BLÖDSINN gelesen.
Lernens Geschichte.
Die größten Greueltaten wurden von antikirchlichen Regimen (Nazis, Kommunisten) verübt!
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kkII am 14.11.2014 21:57 Kommentar melden

kkII

Daher: Bischof KK for next Kardinal von Österreich, da der jetzige auf der Bischofssynode diesem Thema nicht "abgeneigt" war! So wird durch die jetzige Führung der rKK die Familie ad absurdum geführt und steht der politischen Ausrichtung unserer Gesellschaft um NICHTS nach! (Trotz der vielen bekanntgewordenen und "verschwiegenen" Mißbrauchsfälle in der rKK, es sind dies auch NUR Menschen, sie sahen ihren Job als Beruf und NICHT als BERUFUNG!). Wer "A" sagt, MUSS auch "B" sagen, auch als THEOLOGE!
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Antwort von hermannsteinacher am 14.11.2014 22:19 Kommentar melden

Allerdings ist der Herr Bischof K. Küng schon ...

... im 75. Lebensjahr ...
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Antwort von kkII am 15.11.2014 00:13 Kommentar melden

kkII

Und unser em. Papst Benedikt ... Leider gibt es in Ö keine jüngeren Bischöfe, die sich artikulieren wollen, oder können! Es gibt auch aus den Orden (natürlich Männerorden), Chorherren, Dominikaner, Benediktiner ... exzellente Führungspersönlichkeiten jüngerer Jahrgänge, die sind jedoch FEST im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, sozialen Umfeld des Ordens eingebunden, da unser politisches System "eindeutige" Maßnahmen fordert!
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desbini am 14.11.2014 21:55 Kommentar melden

Ich bin auch nicht zwingend der Freund...

...dieser sehr liberalen Gesetzgebung, so lange nicht erwiesen ist, dass das dem Kindeswohl nicht schadet, aber die röm.-kath. Kirche braucht sich in "bioethischen" Fragen schon gar nicht melden, denn am Ende torpediert sie alle was irgendwie Fortschritte bringen würde. Besonders frustierend ist die Macht dieser Unwissenden (was zumindest die Molekularbiologie/Biotechnologie betrifft) beim Thema Stammzelltherapie oder in vitro Fertilisation. Wenn es nach der röm.-kath. Kirche gehen würde, dann wäre wohl kaum medizinscher Fortschritt geschaffen worden. Daher sehe ich Bioethiker nur dann als sinnvoll an, wenn sie technisch etwas davon verstehen....
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hermannsteinacher am 14.11.2014 19:29 Kommentar melden

Seit wann ist dies ein außenpolitisches Thema?

???
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neverthesame am 14.11.2014 18:20 Kommentar melden

Also die RKK ist eindeutig der glühendste Verfechter von ausgiebigem Fortpflanzungsaktivitäten

Also wenn Kinder nicht durch Sex gezeugt werden, gilt's laut RKK nicht. Kondome? Never!
Nicht mal, wenn es lebensgefährlich wäre.
Coitus Interruptus? Never! Andere Körperöffnungen als die bewährte? Never! Pille? Never! Knaus-Ogino? Never! Gleichgeschlechtliches? Never! Sex ohne Trauschein? Never!
Poah, also auf zur nächsten echten Katholikin!
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StevanPinkler1 am 14.11.2014 18:09 Kommentar melden

Es ist eine Sauerei,was da gewollt wird,

Kinder brauchen Vater und Mutter und nicht 2 durchgeknallte Weiber.
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Antwort von neverthesame am 15.11.2014 11:35 Kommentar melden

Lieber 2 durchgeknallte Weiber...

... als einen unbeherrschten Alkoholiker.
Die Wahrscheinlichkeit von einem abartigen Vater traumatisiert zu werden ist ungefähr 5 man so hoch, wie jene, dass eine Mutter/Frau das tut.
So wie Sie da schreiben, müssen Sie sowieso 95% der Menschheit als "durchgeknallt" ansehen - es ist also eine Frage der Perspektive, ob 95% tatsächlich durchgeknallt sind oder bloß der eine, der sich als einziger Hüter der richtigen Sichtweise wähnt.
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Antwort von rohan am 15.11.2014 05:41 Kommentar melden

wie alt bist Du?

95?100? Leb nur weiter in Deinem Mittelalter!
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concor79 am 14.11.2014 17:08 Kommentar melden

Und nach wie vor

wird die größte Anzahl von Kindern einfach ganz "normal" gezeugt werden.
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Antwort von neverthesame am 14.11.2014 18:09 Kommentar melden

Was Sie nicht sagen...

Wie überraschend! Würden Sie hier gerne auch noch über normale Zeugungsvorgänge diskutieren? Daran ist doch ethisch sicher was im Argen. Seit Millionen Jahren wird das schon so gemacht, das kann doch nicht mehr zeitgemäß sein, oder wie?
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Antwort von concor79 am 14.11.2014 19:40 Kommentar melden

Nein, das möchte ich nicht.

Ich sehe nur nicht ein, mit welchem Recht Menschen, Teile von Institutionen ... anderen die Erfüllung ihres Kinderwunsches vorenthalten möchten. Wem es künstliche Methoden ermöglichen, Kinder zu bekommen, der möge sie bitte anwenden dürfen. Vermutlich wird niemand aus Jux und Tollerei auf diese viel aufwändigeren Methoden zurückgreifen, wenn's "einfach" auch ginge.
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Antwort von neverthesame am 15.11.2014 11:59 Kommentar melden

Niemand vorenthält da jemandem ein Recht

Um das klar zu stellen: Ich befürworte sogar eine noch liberalere Regelung. Die als Gegenargument missbrauchte Befürchtung, daraus könnten Geschäftemacherei, sozialer wie persönlicher Druck, dubiose Verflechtungen und unausgewogene familiäre Verhältnisse entstehen halte ich für konstruierte Vorwände rein emotionaler, ideologischer Bewertungen aus einem anachronistischem Blickwinkel. Es lässt sich alles jederzeit mit geeigneten begleitenden Bestimmungen regeln - man muss es nur ansprechen und auch wollen. Gegen ein Gesetz als Ganzes zu argumentieren, wo es eigentlich nur darum geht, mögliche Lücken abzudecken, ist typisch für das Verbergen der wahren Gründe (die wohl den Leuten selbst zu lächerlich erscheinen, um damit öffentlich ins Feld zu ziehen).
Was ich aber nicht befürworte - und zwar auch nicht an der geltenden Regelung - ist die Übernahme der Kosten durch den Staat. Der Wunsch nach Kindern kann auf viele Arten erfüllt werden - das muss keine kostspielige Behandlung sein.
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Antwort von neverthesame am 15.11.2014 12:19 Kommentar melden

Nur um die jetzt sicherlich folgende Entrüstung noch anzuheizen

Wer trotz persönlicher körperlicher Limits auf Biegen und Brechen seine eigenen Gene weiter bringen möchte, kann das gerne tun, sollte dafür aber selbst die Kosten tragen. Adoptionen sind sozial weit vorteilhafter und wären daher eher von der Allgemeinheit zu unterstützen, als ich-bezogene Fortpflanzungsmedizin.
Es sollte auch mal gesagt werden, dass wir hier über ein extremes Minderheitenproblem diskutieren. Für wie viele Fälle pro Jahr bringt dieses Gesetz denn jetzt eine Änderung? 100? 1000? vielleicht 5000?
Mehr sicher nicht, würde ich uninformierterweise schätzen. Eine Diskussion oder gar Erschütterung solchen Ausmaßes ist das wohl nicht wert. In einer freien Gesellschaft darf es kein Thema sein, auch einer Minderheit entsprechende Bedürfnislagen zu befriedigen, die niemanden anderen beeinträchtigen.
Da ist der Aufschrei aus dem Lager der Kontrollfreaks und den Machtzirkeln namens RKK mehr als verzichtbar. Die darf zuerst mal ihren internen Saustall ausmisten.
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nouseforaname am 14.11.2014 16:15 Kommentar melden

Völlig wertfreier Kommentar

Ich mag weder die Kirche noch die FPÖ und kann mit beiden Programmen nix anfagen, aber ich stelle solchen Entwicklungen immer skeptisch gegenüber. Warum? Es beginnt mit Fortpflanzungsmedizin und endet mit dem klonen von Menschen/Soldaten.
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