27. November 2014, 00:05 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 08.04.2011 um 10:36 UhrKommentare

Das KIT übt mit der FF Deutsch Haseldorf

Die Übung der Freiwilligen Feuerwehr Deutsch Haseldorf mit der Krisenintervention Land Steiermark zeigt wertvolle Synergieeffekte auf.

Foto © Wolfgang Friesacher

In der Gemeinde Klöch wurde der Frühling mit einer Übung begonnen. Die Freiwillige Feuerwehr Deutsch Haseldorf unter Leitung von Peter Maierhofer lud am 2. April das Kriseninterventionsteam Land Steiermark (KIT) zu einer Atemschutzübung im Weinlandhof ein.

In der Übungsannahme wurden konsternierte Betroffene und verunfallte mit Rauchgasvergiftung geborgen. Vier psycho-soziale Fachkräfte des KIT (Thomas Stacher, Josef Müller, Margret Nebl, Wolfgang Friesacher) betreuten die unverletzt Betroffenen und deren Angehörige. Ein Teil der Übung war die Bergung von verunglückten Feuerwehrmännern. Sichtlich gezeichnet von den realen Bedingungen wurden die Männer vom KIT betreut. Auch Kinder und Jugendliche erklärten sich bereit, bei der Übung mitzuwirken. Für sie war es ein besonderes Erlebnis von kräftigen Händen gerettet zu werden. Ihr Mut wurde vom Betreuungsteam mit einem besonderen KIT – Teddybären belohnt.

Die Blaulichtorganisationen schätzen die Tätigkeit des KIT besonders, weil Geborgene mit ihren traumatischen Erlebnissen von kompetenten Betreuern versorgt werden und die Einsatzkräfte so weiter ihrer Aufgabe nachgehen können. Das KIT bemüht sich um eine aktive Betreuung und Unterstützung während einer Krise, wodurch das Risiko von Spätfolgen minimiert wird.

Die Alarmierung des KIT erfolgt von der Einsatzleitung vor Ort über die Landeswarnzentrale bzw. die jeweilige Bezirkshauptmannschaft. Die Betreuung steht allen Betroffenen kostenfrei zur Verfügung.

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