27. November 2014, 07:52 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 11.03.2011 um 20:30 UhrKommentare

Fears soll im Derby für Schrecken sorgen

Wenn die Freigabe eintrifft, setzen die Bulls heute auf ihren Neuzugang. Die Fürstenfelder ängstigt das nicht.

BASKETBALL. "Das kann ein offenes Derby werden, wenn alles funktioniert und die Fans hinter uns stehen." Zuversichtliche Worte von Bulls-Trainer Michael Schrittwieser vor dem Heimspiel gegen Fürstenfeld (heute, 18 Uhr).

Schrittwiesers Optimismus stützt sich auf einen Namen: Jeremy Fears. Der 25-jährige Amerikaner hatte sich am Montag auf Schrittwiesers Handy gemeldet. Sein slowakischer Klub habe Probleme, zahle nicht. "Glück im Unglück", dachte der Coach, der seinen Ex-Spieler umgehend ins Mürztal lotste, um die eigenen Personalprobleme zu mildern. Fears ist schon bei der Bundesliga gemeldet. Wenn der slowakische Verband die Freigabe rechtzeitig schickt, kann er heute spielen.

Mit Fears werden die Bulls völlig anders agieren: "Die Rollen werden neu verteilt, wir werden schneller, offensiver, attraktiver spielen", verspricht Schrittwieser. "Schon im Training war er eine Augenweide und hat wahnsinnig viel frischen Wind reingebracht."

In Fürstenfeld löst der Neuzugang keine schlaflosen Nächte aus. "Fears spielt sehr unkontrolliert, aber er verbreitet bei uns sicher nicht Angst und Schrecken", sagt Fürstenfeld-Trainer Gerald Vogler. "Insgesamt freuen wir uns aber, dass wir in Kapfenberg spielen, wo wir im Grunddurchgang mit 58:66 verloren haben. Da gilt es einiges gutzumachen."

Viel Luft nach oben

Überhaupt will Vogler die restlichen fünf Spiele in der Hauptrunde I nutzen, um im Play-off bereit zu sein: "Mir sind die Ergebnisse egal. Unser Ziel ist der Meistertitel, und dafür müssen wir ab dem Viertelfinale bereit sein. Dafür gilt es, an drei Punkten immens zu arbeiten: Team-Offense, Team-Defense und Rebounds."

Die Favoritenrolle scheint heute nach dem 81:55-Sieg Fürstenfelds am Montag klar verteilt - trotz des Fears-Debüts. Vogler: "Uns ist jeder starke Gegner recht. Aber Kapfenberg ist sicher kein Gradmesser für die Vergabe des Meistertitels." CHRISTOPH HEIGL,

MICHAEL LORBER

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