27. November 2014, 18:00 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 11.01.2011 um 15:45 UhrKommentare

Bruno Kreiskys 100. Geburtstag wird 2011 groß gefeiert

Der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky wäre am 22. Jänner 2011 100 Jahre alt geworden - ein runder Geburtstag, der von zahlreichen politischen und kulturellen Institutionen gewürdigt wird.

Der Veranstaltungsbogen spannt sich dabei von Ausstellungen über Konferenzen bis zur Premiere des Films "Bruno Kreisky. Politik und Leidenschaft". Die SPÖ plant zudem "Kreisky-Abende" in den Bundesländern. Die Republik Österreich würdigt den 1990 verstorbenen Politiker am 21. Jänner mit einem Festakt in der Hofburg, zu dem Bundeskanzler Werner Faymann (S) lädt.

"Im Wesentlichen geht es darum, Bruno Kreisky sowohl als Person als auch seinem politischen Programm gerecht zu werden", erklärte Rudolf Scholten, früherer SPÖ-Minister und nunmehriger Präsident des "Bruno Kreisky Forums für Internationalen Dialog", in einer Pressekonferenz am Donnerstag den Zweck der Initiative. Das Forum war für die Koordinierung der rund 30 Projekte und Veranstaltungen verantwortlich.

So organisiert etwa die Bundes-SPÖ in jedem Bundesland einen "Kreisky-Abend". Dabei steht das Thema Bildung im Mittelpunkt: An diesen "Abenden" soll Kreiskys bildungspolitisches Erbe in die gegenwärtige Diskussion einfließen und Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Die Sozialistische Jugend (SJ) organisiert vom 25. bis 30. Juli am oberösterreichischen Attersee das Jugendcamp "IUSY Worldfestival", das sich mit der internationalen Bedeutung Kreiskys auseinandersetzen will.

Im März oder April ist in der Bundeshauptstadt die Konferenz "Bruno Kreisky und die Linke in Europa" geplant. An dieser soll unter anderem der deutsche Ex-Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine teilnehmen, hieß es in der Pressekonferenz. Am 20. Mai wird im Wiener Musikverein der "Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte" verliehen.

Im MAK startet am 22. Jänner die Schau "Bruno. Bruno Kreisky porträtiert von Konrad Rufus Müller". Bis 29. Juli werden Schwarz-weiß-Porträts des Politikers gezeigt, die in den 80er Jahren fotografiert wurden. Bis Juni 2011 läuft noch die Ausstellung "Das Rote Wien" im Waschsalon des Wiener Karl-Marx-Hofes, wo unter anderem das lang verschollene Tagebuch des späteren, populären Ex-Kanzlers aus dem Jahr 1935 zu sehen ist.

Bereits am 18. Jänner feiert im Wiener Gartenbaukino "Bruno Kreisky. Politik und Leidenschaft" von Helene Maimann Premiere. Der Film setzt sich aus Archivmaterial und Erzählungen von Weggefährten des Politikers. Zwei Tage später wird das Werk im ORF ausgestrahlt. Den Abschluss des Veranstaltungsreigens bildet im kommenden Oktober oder November - das genaue Datum steht noch nicht fest - das Projekt "Kreisky und die Basis". Im Rahmen dessen will das "Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung" mittels Archivmaterial das Verhältnis des Politikers zur Basis herausarbeiten.

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