24. November 2014, 08:06 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2013 um 18:40 UhrKommentare

Planwirtschaft

Haben so viele junge Leute ihre Liebe zu den Naturwissenschaften entdeckt? Ist es ein Ausweichhafen für gescheiterte Medizin-Bewebungen? Oder schlicht ein Modestudium?

Die Rede ist vom Pharmaziestudium an der Uni Graz, das von 210 Studienanfängern 2008 auf 400 heuer explodiert ist. Die Konsequenzen liegen auf der Hand: In dem laborintensiven Studium kommt es zu elendslangen Wartelisten.

Ab Herbst soll es - wenn sich die Regierung dazu aufrafft - eine Beschränkung und damit Aufnahmeverfahren geben. An sich eine sinnvolle Sache.

Doch hoffentlich wird nicht just dieses Pharmazie-Studium zum ersten Beweis dafür, wie schlecht staatliche Planwirtschaft funktioniert: Genau diese enorm hohen Studienzahlen sollen jetzt "amtlich" festgeschrieben werden. Nach dem Motto: Inskriptionszahlen von 2011 plus Zuschlag, ohne weiteres Nachdenken.

Und die schlechte Pointe dabei: Die Anfängerzahlen werden zwar fixiert. Das Geld, die nötigen Labore zu errichten und zu betreiben, ist aber nirgends in Sicht.

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norbert.swoboda@kleinezeitung.at

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