18. Dezember 2014, 11:33 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 16.06.2012 um 20:30 UhrKommentare

Kein gutes Jahr für Erdbeeren

Trockenheit, Frost, dann eine Menge Regen. In der Landwirtschaft traf es bei uns vor allem Spezialkulturen, wie etwa Erdbeeren.

Wer als Bauer auf Erdbeeren im großen Stil gesetzt hat, musste schon in den letzten Jahren Einbußen wegen der nasskalten Witterung hinnehmen. Heuer ist es noch schlimmer. Durch zwei strenge Frostnächte Mitte Mai, genau zur Blütezeit, wurden viele Kulturen schwer geschädigt. Nur jene Bauern, die mehrere Sorten - frühe und späte - haben, kamen etwas besser davon.

Aber die Landwirtschaft ist generell nicht zufrieden mit dem Wetter im heurigen Frühling. Laut dem Mürzzuschlager Kammerobmann Johann Eder-Schützenhofer war es zwar selten sonnig, es regnete aber auch wenig, sodass vor allem viele Talböden extrem trocken sind: "Daher ist beim ersten Schnitt das Bodengras ausgefallen, die Mengen sind deutlich geringer." Das Getreide hingegen sieht derzeit laut Eder-Schützenhofer gut aus. Auch sein Kollege Johann Madertoner von der Brucker Bezirkskammer bestätigt, dass der erste Schnitt auf den Wiesen wegen der Trockenheit nicht gut ausgefallen ist. Ansonsten ist er froh, dass es im Bezirk nur relativ wenige Bauern mit empfindlichen Spezialkulturen gibt, die durch den Frost stark in Mitleidenschaft worden sind.

Dass man mit Wetter-Unsicherheiten leben muss, ist für Madertoner nichts Neues, nur scheint es in den letzten Jahren extremer geworden zu sein. Er nimmt es gelassen: "Ich sag' immer: Samma froh, dass ma überhaupt a Wetter hab'n", lacht er.

FRANZ POTOTSCHNIG

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