24. November 2014, 01:05 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 11.06.2012 um 11:38 UhrKommentare

Was haben Sie sich dabei gedacht, Herr Piffl-Percevic?

Bei einer TV-Debatte ging es um die Regierungsfähigkeit der Grünen - und warum in Graz die Koalition mit der VP platzte. Der Grazer VP-Klubchef Peter Piffl-Percevic sorgte dabei mit Lobeshymnen für Verwunderung.

Foto © Jürgen Fuchs

Herr Piffl-Percevic, in der TV-Sendung "Pro/Contra" auf Puls 4 war auch der Bruch der Grazer Koalition ein Thema. Auf die Frage nach dem Grund kamen von Ihnen fast ausschließlich lobende Worte für die Grünen. Was haben Sie sich dabei gedacht?

PETER PIFFL-PERCEVIC: Ich habe nur das gesagt, was auch Herr Bürgermeister Nagl wiederholt gesagt hat. Und was Fakt ist: Es hat vier gute Jahre gegeben, da war die Zusammenarbeit mit den Grünen durchaus fruchtbar. Am Ende war das nicht mehr der Fall.

Aber auf dieses Ende sind Sie quasi nicht eingegangen.

PIFFL-PERCEVIC: Doch, ich hatte die Gelegenheit, die Causa Reininghaus zu schildern, die ja letztlich zum Bruch der Koalition geführt hat. Das war wohl auch für Wiener Zuseher wichtig.

Mit Verlaub, nach dem spektakulären Platzen der Koalition haben sich manche kantigere, kritische Wortmeldungen erwartet. Stattdessen lobten Sie die "sehr konstruktive" Arbeit mit den Grünen. Bis gar die Moderatorin meinte: "Das Mysterium Graz ist für mich noch immer nicht gelöst."

PIFFL-PERCEVIC: Es war mit Sicherheit ein Spagat, das gebe ich schon zu. Aber eines muss ich betonen: Ich habe die Fragen beantwortet, die mir gestellt wurden. Und ich habe mit Nachfragen gerechnet, nicht mit der Resignation der Moderatorin.

Das heißt, bei einer entsprechenden Frage hätten Sie schon noch was auf Lager gehabt?

PIFFL-PERCEVIC: Ja. Die Grünen haben ja zum Beispiel acht Monate vor der Wahl die Mannschaft ausgetauscht. Und wir von der Volkspartei waren plötzlich mit Leuten konfrontiert, die uns nicht einmal vorgestellt wurden.

Sind Sie selbst mit Ihrem TV-Auftritt rückblickend zufrieden?

PIFFL-PERCEVIC: Nun, ich glaube, es war kein Versprecher dabei. Doch, einmal habe ich Partner statt Ex-Partner gesagt.

Waren Sie nervös?

PIFFL-PERCEVIC: Es war sicher kein Routinegang. Aber andererseits habe ich auch schon vorher Interviews gegeben. Erst kürzlich wieder, da war ich dann den ganzen Tag im Radio zu hören.

Mit Ihnen diskutierte ja Lisa Rücker von den Grünen. Wie war Ihr Eindruck?

PIFFL-PERCEVIC: Dass sie betroffen war. Und ich meine, dass sie generell falsch beraten wird.

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