Zuletzt aktualisiert: 23.05.2012 um 20:15 UhrKommentare

Wundermittelchen Schokolade

Mathematik? Kein Problem, solange ich einen Taschenrechner habe. Matura-Tagebuch von Anna-Maria Güttersberger.

Es war schon einer meiner persönlichen Glücksmomente, als mir meine Deutschprofessorin sagte, dass ich in Deutsch schriftlich positiv bin. Die genauen Noten dürfen momentan noch nicht bekannt gegeben werden, doch Deutsch war definitiv das Fach, vor dem man zittern durfte. Da kann schon passieren, dass man Themen bekommt, bei denen einem fast gar nichts einfällt. Für mich stand von vornherein fest, dass ich eine Gedichtinterpretation schreibe, und da war ES - ein berühmtes Goethe-Gedicht, das ich versuchte, auf meine Art und Weise einigermaßen erfolgreich zu interpretieren.

Mehr und mehr steigt die Spannung bei uns Maturantinnen und Maturanten nun an, denn in der heiß ersehnten Zwischenkonferenz erfahren wir bald die endgültigen Noten der schriftlichen Matura. Momentan ist fleißig weiter büffeln angesagt. Die Vorbereitungsstunden wecken tief schlafende Gehirnzellen wieder auf und am Ende jeder Stunde hat man das Gefühl: Es ist ja doch noch ein bisschen was da!

Ich versuche gerade jeglichen Lernstress zu vermeiden, da wir ja noch eine gefühlte Ewigkeit Zeit haben. Und es gibt SIE sogar noch - die lernfreien Tage. Das Wochenende ist generell immer zu kurz und das Wetter zu schön, aber einen Tag wird man sich wohl noch genehmigen dürfen.

An "Lerntagen" lässt die Konzentration sowieso nach spätestens zwei Stunden nach, und ist nur mit viel Schokolade aufrechtzuerhalten. Ich bin der festen Überzeugung, dass Schokolade nicht nur beim Stressabbau hilft und glücklich macht, sondern auch die Konzentration fördert. Ein Wundermittelchen also, das noch dazu gut schmeckt und für das ich eine große Schwäche habe. Figur hin oder her - auf Schokolade zu verzichten wäre mein Albtraum schlechthin. Der Albtraum der Mathematik-Ergebnisse ist bei uns Schülern übrigens auch weitverbreitet. Mathe war für mich jedoch nie ein Problem, solange ich meinen Taschenrechner benützen durfte, denn das Kopfrechnen zählt eher nicht zu meinen Stärken. Man darf ja auch Schwächen haben, oder?

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