29. November 2014, 03:35 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 09.05.2012 um 20:15 UhrKommentare

Der Freizeitkiller Nummer eins

Matura-Tagebuch von Anna-Maria Güttersberger: Manchmal legte ich einen "blauen" Tag ein. Tat schon gut im Lernstress.

Ja, für viele ist nun die gefürchtetste, aber auch längst ersehnte Woche der letzen vier Jahre gekommen. Die schriftliche Matura - DIE Prüfung schlechthin. Der Weg dorthin ist hart erkämpft. Jede gute Note war ein kleines Erfolgserlebnis, und manchmal ging der Lernstress an die physischen und psychischen Grenzen. Es gab viele Höhen und Tiefen in der vergangenen Zeit - und ich muss gestehen, es ist schon ein bisschen Wehmut dabei. Bald heißt es, getrennte Wege mit seinen Schulfreunden gehen, um seinem eigenen Ziel einen Schritt näher zu kommen. Zunächst heißt es jedoch, den Zugangscode für den neuen Lebensabschnitt zu knacken.

Der Nervenpegel steigt exponentiell an. Vektoren, Kegelschnitte, Funktionen. Ja, so mancher Traum bei uns Maturanten handelte in den letzten Tagen von Mathematik. Nun ist es so weit. Jetzt heißt es das hundertfach Eingeübte abzurufen! Nach den anstrengenden Klausurarbeiten aus Englisch am Montag und Deutsch am Dienstag folgt nun der Freizeitkiller Nummer eins - Mathematik!

Es zu verstehen, ist eine Kunst, es zu lernen ist für manche ein Albtraum. Ob man diverse, hart erarbeitete Herleitungen in seinem Leben noch einmal benötigt, ist fraglich, Hauptsache sie werden bei der Matura gekonnt. Freizeit ist für mich in den letzten Wochen schon eher zu einem Fremdwort geworden.

Aufstehen, Schule, Lernen, Schlafen. Dieser strenge Rhythmus hat sich lange durch meinen Alltag gezogen, doch manchmal habe ich einen "blauen" Tag eingelegt. Einfach einmal relaxen und mich meinen Hobbys widmen, das tat schon gut in dem ganzen Lernstress.

A uch wenn ich noch so viel zu lernen hatte, eines habe ich nie vergessen: Meinen Hund, der mich schon sehnsüchtig zum täglichen Spaziergang erwartete. Da konnte ich meine Sauerstofftanks für Mathe und Co. wieder so richtig auffüllen. Auch die Musik schaffte es, mich auf andere Gedanken zu bringen und gab mir viel Kraft und Energie für diese Woche.

Das Ergebnis erwarte ich mit großer Spannung, nun heißt es aber wieder: fünf Wochen büffeln.

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