22. November 2014, 17:44 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 09.05.2012 um 20:30 UhrKommentare

Chormusik von der Renaissance bis heute

"Styria Canora" zeigte Vielfalt der Chormusik.

Foto © Foto: Thomas Fischer - Audite nova

KAPFENBERG. Im Rahmen des Festivals "Styria Canora", das der Steirische Sängerbund anlässlich seines 150-jährigen Bestands initiiert hatte, fand im Hotel Böhlerstern ein mit der Musikschule veranstaltetes Chorkonzert statt. Neben den Gastgebern, dem "collegium vocale kapfenberg", sangen der Kammerchor "Orfej" aus Ljutomer in Slowenien und das Vokalensemble Kindberg.

Die Slowenen gefielen durch makellose Intonation, hohe sängerische Kultur und professionellen Auftritt. Unter der Gründerin und Leiterin Romana Rek sang der Chor geistliche Werke von Monteverdi und den zeitgenössischen slowenischen Komponisten Ambros Copi und Damijan Mocnik sowie Volkslieder in Bearbeitungen slowenischer Tonsetzer. Die Sänger sorgten mit hoher Wortdeutlichkeit und starken dynamischen Schattierungen für ein exzellentes Chorerlebnis.

Mit zwei zeitgenössischen geistlichen Werken des litauischen Komponisten Vytautas Miskinis und des in Rumänien geborenen Ungarn György Orban punkteten die Gastgeber. Daneben brachten sie unter der Leitung von Musikschuldirektor Helmut Traxler und Beate Formanek zwei Renaissancewerke und zwei "Rolling Stones"-Bearbeitungen zu Gehör. Die Kapfenberger zeigten Stilsicherheit und hohes musikalisches Empfinden.

Der Dritte im Bunde, das Vokalensemble Kindberg, glänzte mit alten Meistern aus der Zeit um 1600 sowie mit Volksliedern, zum Teil nach Texten von Peter Rosegger. Das noch junge Ensemble wird von Herbert Handl geleitet. HERBERT TOMASCHEK

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