18. Dezember 2014, 13:29 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 03.05.2012 um 20:17 UhrKommentare

Die besten Metaller aus den steirischen Polys

Zum 11. Mal fand der Landeswettbewerb "Metall" der Polytechnischen Schulen in Kapfenberg statt, diesmal in der Böhler-Lehrwerkstätte. Es siegte Friedberg vor Kapfenberg.

Foto © POTOTSCHNIG

Zehn Mal veranstaltete die Polytechnische Schule Kapfenberg den Landeswettbewerb "Metall" in der Schule, vorgestern ging man erstmals in die Lehrwerkstätte von Böhler Edelstahl, nach wie vor als "Werkschule" bekannt. Für die Initiatoren Manfred Ofner und Erhard Katzer, Praxislehrer am Kapfenberger "Poly", ist Kapfenberg der logische Standort für den Metall-Bewerb, ganz einfach wegen Böhler und all der anderen Metall verarbeitenden Betriebe.

Zwölf Polytechnische Schulen aus der ganzen Steiermark nahmen Mittwoch am Bewerb teil. Die Schüler mussten anreißen, feilen, bohren, messen, Gewinde schneiden und alle Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung beherrschen. Hauptkriterien bei der Bewertung war die Exaktheit der Arbeit, wobei ein Werkstück nach Maß gefertigt werden musste. Auch die Zeit floss in die Bewertung ein.

Gute Lehrlinge

"Wir machen das in der Schule sehr ausführlich, deshalb schneiden unsere Schüler dabei auch meistens sehr gut ab", sagte Ofner. Und Katzer ergänzte: "Das Niveau ist aber auch bei den Schülern der anderen Schulen sehr gut."

Das bestätigte auch Maximilian Bader, der in der Böhler-Lehrwerkstätte unterrichtet und sich den Bewerb sehr genau ansah: "Das wären alles sehr gute Lehrlinge für uns", meinte er anerkennend.

Die beiden Kapfenberger Poly-Lehrer wiesen außerdem darauf hin, dass der Bereich Metall nur einer von mehreren Fachbereichen ist, in denen die Schüler der Polytechnischen Schule praktische Grundfertigkeiten erwerben, um auf das Berufsleben vorbereitet zu sein. Die anderen Bereiche sind Elektro, Holz, Handel & Büro sowie Dienstleistungen inklusive Tourismus.

Tanja ganz vorne

Die Kapfenberger waren übrigens die Einzigen, die auch ein Mädchen im Metallbewerb ins Rennen schickten: Tanja Schiestl holte sich den hervorragenden zweiten Platz und musste sich nur Stefan Kolb von der Polytechnischen Schule Friedberg geschlagen geben.

Die beiden werden die Steiermark beim Bundeswettbewerb der Polytechnischen Schulen vertreten, der Anfang Juni in Salzburg stattfindet. Dass Tanja talentiert, gut vorbereitet und an der Arbeit mit Metall sehr interessiert ist, hat sich auch schon bezahlt gemacht: Sie hat bereits ihre Lehrstelle sicher, und zwar in jener Lehrwerkstätte, in der sie sich den zweiten Platz holte: bei Böhler Edelstahl.

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