28. November 2014, 10:45 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 01.06.2012 um 09:08 UhrKommentare

Legoland Deutschland: Aus 55 Millionen Steinen erbaut

Mehr als nur das Paradies für Kinder: ein Besuch im Legoland Deutschland.

Foto © www.legoland.de

Jan ist erst sieben. Doch wie sein Paradies aussieht, weiß der junge Mann genau. Das ist nämlich aus Legosteinen gebaut. Dort kann man mit Ninjagos fliegen, mit dem Feuerdrachen Achterbahn fahren, mit einem Boot einen Wasserfall hinuntersausen und Filme in 4D sehen. Außerdem kann man dort auch Darth Maul und Darth Vader aus Star Wars - natürlich aus Legosteinen - treffen.

Dieses Paradies existiert nicht nur im Kopf des Siebenjährigen, wie er dank Valentin, Robert, Moritz und Tobias weiß. Denn seine Freunde waren ja alle schon dort. "Und, wann fahren wir jetzt nach Legoland?", begann der Herr ein Jahr lang konsequent seine morgendliche Ansprache. Immer schön dranbleiben, das ist die beste Strategie - weiß auch der Siebenjährige längst.

Auch in diesem Punkt hat er mit seiner Beharrlichkeit gesiegt. Vor Kurzem hat er seinen ersten Schritt in dieses Paradies gesetzt. Mit der Erkenntnis, dass seine Freunde keineswegs übertrieben haben. Alles dort ist genau so, wie sie es ihm beschrieben haben.

Die Legostadt

Vor zehn Jahren wurde Legoland Deutschland in der bayrischen Stadt Günzburg - direkt an der Autobahn A8 zwischen München und Stuttgart - eröffnet. Inzwischen erstreckt sich allein der Freizeitpark über eine Fläche von 14 Hektar, erbaut aus über 55 Millionen Legosteinen. Und das allein beeindruckt selbst erwachsene Besucher, die beim Betreten des Parks nicht sofort einer Fahrt mit der Dschungel-Expedition entgegenfiebern.

Denn spätestens im Miniland - dem Herzstück des Freizeitparks - erkennen selbst passionierte Legoingenieure jenseits der 40, dass man aus den Plastikbausteinen mehr als nur Häuser, Autos und Schiffe bauen kann. Damit lässt sich sogar die Allianz Arena, die im Original in München steht, nachbauen. Vorausgesetzt, man hat mehrere Millionen Legosteine zur Verfügung sowie 30.000 Legofiguren, um das Stadion zu füllen. Mehr als 4200 Arbeitsstunden stecken allein in diesem Modell, das im Maßstab 1:50 nachgebaut worden ist. Aber auch der Hamburger Hafen, das Schloss Neuschwanstein sowie der Flughafen München samt Start- und Landebahn und dem Airbus A380 lassen sich aus Lego nachbauen, wie im Miniland bewiesen wird. Und das alles ungemein detailgetreu.

Zum Durchatmen

Doch zurück ins schwindelerregende Vergnügen. Selbst wenn sich auf dem Gelände mehrere Tausend Besucher tummeln, ist der Park weitläufig genug, um allen Platz zu bieten. Die Panik, von der Masse überrollt zu werden, muss man also nicht haben. Außerdem: Es gibt einige Rückzugsorte, wie die Unterwasserwelt Atlantis zum Beispiel, wo man durch einen Unterwassertunnel Haie, Rochen und viele exotische Fische beobachten kann. Oder die Legoakademie, wo Besucher nach Anleitung verschiedene Modelle zusammenbauen können.

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Wissenswert

  • Der Express-Pass. Für Leute, die sich nicht gerne anstellen, gibt es den Express-Pass. Dieser Mini-Computer, der aussieht wie ein Tamagotchi, übernimmt das Anstellen und lässt den Besucher mit Vibrieren wissen, wann sein Fahrzeitpunkt gekommen ist. Kosten: 8 Euro Grund-gebühr, plus 8 Euro pro Person sowie 20 Euro Einsatz.

    Eintrittspreise. 1-Tageskarte für Erwachsene (ab 12) 38 Euro, für ein Kind (3 bis 11) 34 Euro. Infos über Familienangebote unter www.legoland.de

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