22. November 2014, 15:22 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.01.2013 um 16:35 UhrKommentare

Spannung, Spaß und Sinnvolles bringt das Kinojahr 2013

Die Jahre von Batman und den Twilight-Vampiren sind vorerst gezählt, aber das Kinojahr 2013 hält dennoch wieder einige Großproduktionen und Superhelden bereit. Auch von den österreichischen Filmschaffenden gibt es einige Highlights im neuen Kinojahr.

Foto © Centfox

Robert Downey Jr. schlüpft als "Iron Man" zum dritten Mal unabhängig von den "Avengers" in seinen fliegenden Anzug, auch Superman, Wolverine und Thor stehen bereits in den Startlöchern. Und die zweiten Teile der "Tribute von Panem" und des "Hobbits" versprechen im kommenden Jahr erneut Kassenschlager zu werden. Einige deutschsprachige Produktionen werden indes aber mit mindestens ebenso großer Neugier erwartet.

Sherry Hormann ("Die Wüstenblume") hat sich etwa der Gefangenschaft von Natascha Kampusch angenommen, am 28. Februar kommen deren "3096 Tage" im Verlies ins Kino. Mit "Anleitung zum Unglücklichsein" konfrontiert die Regisseurin zudem Johanna Wokalek mit den berühmten Fragen des Soziologen Paul Watzlawick. Das Unfalljahr von Niki Lauda steht in "Rush" im Mittelpunkt, in dem Daniel Brühl den österreichischen Formel-1-Piloten mimt. Achten wird man sicherlich auch auf die neuen Arbeiten von Erwin Wagenhofer ("Alphabet"), Marvin Kren ("Glazius") und Stefan Ruzowitzky ("Das Böse").

Unter den festivalgeeichten Kinogängern steht Ulrich Seidls "Paradies"-Trilogie weit oben auf der Must-see-Liste. Kurz nach dem Kinostart von Teil 2 ("Glaube") läuft Teil 3 ("Hoffnung") im Wettbewerb der Berlinale und kurz darauf ebenfalls in den Kinos. Zu den Festivalaufregern zählt stets Lars von Trier, der mit "Nymphomaniac" seinen neusten Film vorlegen wird. In Venedig bereits ausgiebig diskutiert, wird "The Master" über Scientology-Gründer L. Ron Hubbard es nun auch beim breiten Publikum versuchen. Und das US-Regieduo Joel und Ethan Coen bringt sein jüngstes Werk "Inside Llewyn Davis" heraus.

Oscarverdächtig

Mit Spannung werden hierzulande jene Produktionen erwartet, die bereits als heiße Kandidaten für die kommende Oscar-Verleihung gehandelt werden. Die Liebeskomödie "Silver Linings" mit Jennifer Lawrence legt gleich am 4. Jänner los, Quentin Tarantinos Spaghetti-Western "Django Unchained" mit Christoph Waltz folgt am 18. Jänner, Steven Spielbergs historisches Politdrama "Lincoln" mit Daniel Day-Lewis am 25. Jänner und Kathryn Bigelows heiß diskutierte Bin-Laden-Jagd "Zero Dark Thirty" mit Jessica Chastain am 1. Februar. Preistechnisch eng werden könnte es für das Musical "Les Miserables", das am 22. Februar startet.

Das Animationsgenre wartet 2013 mit Fortsetzungen auf: "Die Schlümpfe" erhalten ebenso einen zweiten Teil wie "Ich, unverbesserlich" und "Die Monster AG", selbst Tim Burton verlässt sich mit "Frankenweenie" auf einen einst erfolgreichen Kurzfilm von ihm selbst. Im Action-Bereich ist Tom Cruise als "Jack Reacher" im Einsatz, Josh Brolin und Ryan Gosling führen die "Gangster Squad" an, Bruce Willis kehrt in einem neuen "Stirb langsam"-Teil zurück und Brad Pitt muss im postapokalyptischen "World War Z" bestehen. Zudem reiten Johnny Depp und Armie Hammer im Western "The Lone Ranger" in den Sonnenuntergang.

Biopics

Bei den Biopics schlüpfen Anthony Hopkins in die Rolle von Alfred Hitchcock und Barbara Sukowa in die Rolle der großen Hannah Arendt. Für Überraschungen sorgen könnten Jacques Audiards "Der Geschmack von Rost und Knochen" mit der beinlosen Marion Cotillard, der Tsunami-Film "The Impossible" mit Naomi Watts und Ewan McGregor und die Sci-Fi-Romanze "Seelen" von "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer. Bei den Komödien warten "Hyde Park on Hudson" mit Bill Murray, "Immer Ärger mit 40" mit Paul Rudd sowie die Buddy-Filme "The Heat" mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy und "Hangover 3" mit Bradley Cooper auf.

Und natürlich gibt es dann auch jährlich erwartbare Erfolge: Der 12. Teil des "Star Trek"-Franchise unter dem Titel "Into Darkness" ist so ein Fall, ebenso die Fortsetzung des Til-Schweiger-Hits "Kokowääh" oder die Baz-Lurhmann-Verfilmung des "Great Gatsby" mit Leonardo DiCaprio und Carey Mulligan. Da werden sich wohl auch Superman und Thor ordentlich ins Zeug legen müssen, um an den Kinokassen mithalten zu können. Den großen Abschluss des Jahres darf dann wieder Martin Freeman als Hobbit besorgen, der mit seiner kleinwüchsigen Clique den erwachten Drachen Smaug aus dem Zwergenreich Erebor vertreiben muss.

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