23. Dezember 2014, 02:42 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 05.09.2012 um 19:50 UhrKommentare

Voves fordert sozial gestaffelte Uni-Beiträge

Am Mittwoch endete die Anmeldefrist für jene Studierenden, die neu ein Studium beginnen. Trotz verkürzter Anmeldefrist gibt es kein Minus bei Studien Anfängern. Landeshauptmann Voves will sozial gestaffelte Studenten-Beiträge.

Foto © JÜRGEN FUCHS

GRAZ/LEOBEN. Am Mittwoch endete die Anmeldefrist für jene Studierenden, die neu ein Studium beginnen. Die Bilanz der drei steirischen Universitäten, die keine generellen Aufnahmeverfahren haben, zeigt dabei erneut ein Plus. Besonders stark zulegen dürfte die Montanuni Leoben.

An der Universität Graz hatten sich bis Mittwoch Mittag 4100 Maturanten angemeldet. Dazu kommen noch 230 Psychologie-Studenten und 100 Sportstudenten, die das Ergebnis der Aufnahmetests abwarten müssen. Man rechnet daher mit einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr.

Ähnlich sieht es auch an der TU Graz aus, 1757 Bewerber hatten sich bis Mittwoch angemeldet. Ein Gleichstand oder leichtes Plus ist zu erwarten.

Den größten Zuwachs mit einem Plus von 7,8 Prozent wies die Montan-Uni auf; es dürfte sich auf zwölf Prozent bis zum Ende der Nachfrist verstärken. Dies deshalb, weil viele ausländische Studierende noch den Vorstudienlehrgang abschließen müssen. Der Frauenanteil beträgt schon knapp 30 Prozent.

Voves für Staffelung

In einem "Kurier"-Interview spricht sich Landeshauptmann Franz Voves klar für sozial gestaffelte Studiengebühren aus. Um zu einer sozial gerechten Lösung zu kommen, seien aber ordentlich vergleichbare Einkommensdefinitionen notwendig, so Voves. Derzeit sei es ungerecht, auf Basis der gültigen sieben Einkunftsarten Netto mit Netto zu vergleichen, weil Selbstständige ganz andere Möglichkeiten als Lohnsteuerpflichtige hätten.

Für die Einführung von Uni-Gebühren ist der Landeshauptmann vor allem aus zwei Gründen. Einerseits, weil es sich dabei um Beiträge handle, die die Universitäten dringend benötigten, andererseits glaubt Voves auch, dass die Gebühren Anreiz für ein rascheres Studieren sein könnten.

Vorstellen kann sich Voves, dass sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema befasst, allerdings müssten innerhalb weniger Monate brauchbare Ergebnisse auf dem Tisch liegen. Jede Partei solle dafür zwei Wirtschaftstreuhänder und einige Juristen nominieren, meint er. Zudem tritt Voves dafür ein, mehr in die Beratungen vor dem Studienantritt zu investieren.

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