28. Dezember 2014, 07:40 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.01.2013 um 13:49 UhrKommentare

Pekinese mit 19 Kilogramm: Ehepaar vor Gericht

Ein deutsches Ehepaar ließ seinen Hund verfetten - und soll den warnenden Veterinär als "Mensch ohne Herz" verunglimpft und mit dem "Abfackeln" seiner Praxis gedroht haben.

Foto © jagodka - Fotolia.com

Ein deutsches Ehepaar soll seinen Pekinesenmischling auf das Dreifache des Normalgewichts gefüttert haben und muss sich deswegen jetzt vor Gericht verantworten: Hündin "Daisy" wurde trotz Warnungen des Tierarztes immer dicker und wog schließlich fast 19 Kilogramm. Etwa sechs Kilo wären normal gewesen.

Wie das Augsburger Amtsgericht am Freitag berichtete, hatten der 71-jährige Mann und seine 69 Jahre alte Frau Strafbefehle wegen Tierquälerei und - im Fall der Frau - auch wegen Beleidigung und Bedrohung erhalten. Sie soll den warnenden Veterinär als "Mensch ohne Herz" verunglimpft und mit dem "Abfackeln" seiner Praxis gedroht haben.

Da die Halter der Hundedame die Strafbefehle nicht akzeptierten, wird der Fall am kommenden Donnerstag (10. Jänner) verhandelt. Für "Daisy" soll die Überfütterung dramatische Folgen gehabt haben: Nach Angaben des Gerichtssprechers ging es der Hündin zusehends schlechter und sie hatte Schmerzen. Schließlich habe sie sich kaum noch auf den Beinen halten können.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

» Kommentar erstellen

Wir weisen darauf hin, dass dieses Forum nicht moderiert wird. Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (zB Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, etc. sind daher verboten! Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer allenfalls gesperrt. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (zB Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name, Postanschrift und E-Mail-Adresse, jedoch keine Handynummer) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Apps für alle