23. Dezember 2014, 00:28 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 21.11.2010 um 12:51 UhrKommentare

Aussterben der Tiger bis 2022

In einer Konferenz in St. Petersburg zum Schutz der Raubkatzen warnt der WWF ausdrücklich vor dem Aussterben des Tigers. Weltweit gibt es 3.200 Exemplare auf freier Wildbahn.

Foto © APA

Mit einer eindringlichen Warnung vor dem Aussterben der letzten noch wildlebenden Tiger bis 2022 hat in St. Petersburg eine internationale Tierschutzkonferenz begonnen. Schon im nächsten chinesischen Jahr des Tigers (2022) könnten die letzten Exemplare gestorben sein, sagte der Generaldirektor der Umweltstiftung WWF, James Leape, am Sonntag in der russischen Stadt. Auch 2010 gilt als Jahr des Tigers. In 13 Staaten leben noch insgesamt rund 3.200 Tiger in freier Wildbahn.

Bei dem Treffen ranghoher Politiker soll auf Einladung von Russlands Regierungschef Wladimir Putin ein Rettungsprogramm für die bedrohte Großkatze verabschiedet werden. Die Staaten müssten alles daran setzen, Wilderei und Schmuggel als Hauptprobleme auszumerzen, sagte Leape zum Auftakt des bis Mittwoch dauernden Tigergipfels.

Der Gipfel ist nach WWF-Angaben das erste Treffen, auf dem Regierungschefs über das Schicksal einer einzigen Tierart beraten. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton und Chinas Regierungschef Wen Jiabao wollen an der Konferenz teilnehmen.

Tiger sind bei Jägern als Trophäen und zur Herstellung fragwürdiger medizinischer Präparate begehrt. "Es geht auch darum, die Menschen die mit den Tigern in den Regionen zusammenzuleben, für den Artenschutz zu gewinnen. Tiger sind unglaublich charismatisch und werbeträchtig", sagte Leape.

Der Konferenz liegt ein detailliertes Programm zum Schutz der größten Raubkatzen der Erde zur Abstimmung vor. Es hat das Ziel, die Zahl der Tiger weltweit zu verdoppeln. Die Verabschiedung des mindestens 350 Millionen US-Dollar (rund 255 Millionen Euro) teuren Tiger-Rettungsprogramms steht für Dienstag auf der Tagesordnung.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

» Kommentar erstellen

Wir weisen darauf hin, dass dieses Forum nicht moderiert wird. Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (zB Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, etc. sind daher verboten! Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer allenfalls gesperrt. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (zB Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name, Postanschrift und E-Mail-Adresse, jedoch keine Handynummer) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Wartungsarbeiten

  • >> Liebe User!
    • Auf unserer Website gibt es einige Neuerungen. Wichtige Informationen dazu finden Sie HIER.
    • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: feedback@kleinezeitung.at
      Ihr Kleine Zeitung Team

Apps für alle