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Zuletzt aktualisiert: 28.10.2010 um 13:55 UhrKommentare

Reinigungsfirma gegen AKH-Korruptionsverdacht

Foto © APA

Einer der Geschäftsführer jener Firma, die im Wiener AKH den umstrittenen Großauftrag in Sachen Reinigung erhalten hat, wies im Gespräch mit der APA die im Raum stehenden Korruptionsvorwürfe vehement zurück. Man sei über die Causa "sehr betroffen", es werde ein Bild gezeichnet, das nicht wahr ist, versicherte Heinrich Lachmuth vom Personaldienstleister "Ago Group".

"Es ist weder ein Cent noch ein Groschen geflossen", sagte Lachmuth. Seit zehn Jahren sei man im AKH tätig. Nun sei der Ruf der Firma in Gefahr, "obwohl wir der Gewinner der Ausschreibung sind", beklagte Lachmuth. Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Auftragsausschreibung seien ihm nicht aufgefallen, versicherte er: "Alles ist normal gelaufen."

Dass der Mitbewerber später unter Druck gesetzt worden sein soll, wie die bisher im AKH tätige und nicht mehr zum Zug gekommene Firma behauptet hat, habe man aus den Medien erfahren. Gegenüber der Firma Ago habe sich das AKH stets professionell verhalten. Geld oder ähnliche Leistungen, um den Auftrag zu erhalten, seien jedenfalls nie geflossen, versicherte Lachmuth. Ago stehe "blitzblank" da. Auch die Einschulung der Mitarbeiter laufe plangemäß.

Tatsächlich hat es bis dato keine konkreten Korruptionsvorwürfe gegen das Unternehmen selbst gegeben. Verdächtig erschienen hingegen Aussagen von - inzwischen zum Teil pensionierten bzw. suspendierten - AKH-Mitarbeitern: Einige sollen bei ihren Befragungen vor der Disziplinarbehörde und der Staatsanwaltschaft widersprüchliche Aussagen gemacht haben. Seither gibt es Vermutungen, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe des millionenschweren Auftrags gekommen ist.

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