24. November 2014, 17:07 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.03.2013 um 21:07 UhrKommentare

"Kein Kardinal da, der der geborene Papst-Nachfolger wäre"

In Rom beginnt sich das Karussell rund um mögliche Kandidaten für eine Papst-Nachfolge langsam zu drehen: Vom Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, kommt der Wunsch nach einem Papst aus Lateinamerika.

Foto © APA

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, plädiert für einen Papst, der nicht aus Europa kommt. Bei der Wahl des neuen Kirchenoberhaupts stehe Lateinamerika im Mittelpunkt, sagte der Freiburger Erzbischof am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Dort gebe es geeignete Kandidaten, die der katholischen Kirche gut täten.

Wahl ist "völlig offen"

Für Zollitsch, der kein Kardinal ist und nicht am Konklave teilnimmt, ist die Wahl "völlig offen". "Denn es ist aus meiner Sicht kein Kardinal da, der auf jeden Fall der geborene Nachfolger wäre. (...) Von außen betrachtet lässt sich derzeit nicht erkennen, in welche Richtung es geht und wer am Ende gewählt wird." Die Kardinäle überlegten nach dem Polen Karol Wojtyla und dem Deutschen Joseph Ratzinger an der Spitze, ob es die Internationalisierung der katholischen Kirche noch einmal deutlicher sichtbar werden solle, meinte der Erzbischof.

Plädoyer für Papst aus Lateinamerika

Die Frage, ob ein künftiger Papst aus Lateinamerika kommen sollte, dürfte ihm zufolge beim Konklave eine gewichtige Rolle spielen. "Zumal es dort eine Reihe profilierter Kardinäle gibt. Sie sind weltoffen und zugleich sehr diszipliniert und von einem tiefen Glauben getragen. Sie wären in der Lage, die Weltkirche würdig und kraftvoll zu vertreten. Oder eben ein Papst aus Afrika. Auch das wird ein Thema sein. Denn die Kirche hat in diesen beiden großen Kontinenten eine zunehmend starke Stellung." Zollitsch fügte hinzu: "Ich kann mir sehr gut einen Papst aus einem anderen Kontinent vorstellen."

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