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Zuletzt aktualisiert: 07.01.2013 um 15:41 UhrKommentare

Zwei Tourengeher nach Unwetter in Lebensgefahr

Ein 24-jähriger Skitourengeher aus Niederösterreich und sein 23-jähriger Begleiter aus Wien sind am Sonntag am Warscheck in Oberösterreich in ein Unwetter geraten. Am Montag wurde eine große Suchaktion eingeleitet. Kurz nach Mittag fanden Einsatzkräfte die beiden Männer. Sie waren nach einer Nacht am Berg stark unterkühlt und in - laut Bergrettung - lebensgefährlichem Zustand.

Die zwei Männer waren am Sonntag zu einer Tour aufgebrochen, die sie vom 1.800 Meter hohen Frauenkar in Richtung Loigistal führte. Am Abend schrieb der 24-Jährige seiner Mutter eine SMS, wonach sie in ein Unwetter geraten seien. Die Frau alarmierte die Polizei. Am Montag stiegen rund 50 Bergretter und mehrere Alpinpolizisten auf und durchkämmten das Gebiet rund um das Warscheneck. Kurz nach Mittag wurden die zwei Männer kurz nacheinander entdeckt. Die Bergung war am Nachmittag noch im Gang.

Die Suchaktion war für die Einsatzkräfte wegen des starken Windes, der schlechten Sicht und der herrschenden Lawinenwarnstufe vier sehr gefährlich, wie die Bergrettung Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) im Gespräch mit der APA erklärte.

Im Hochgebirge im Salzburger Pinzgau bei Maria Alm sitzen seit Freitag zwei Schneeschuhwanderer aus Ostdeutschland in einer Notunterkunft auf knapp 2.500 Meter Seehöhe fest. Hilfsmannschaften konnten wegen der großen Lawinengefahr bisher nicht zu den beiden aufsteigen, berichtete der ORF Salzburg am Montag im Radio. Laut der Bergrettung Saalfelden haben die zwei zu essen, allerdings müssen sie die Nahrung rationieren.

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