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Zuletzt aktualisiert: 02.01.2013 um 13:45 UhrKommentare

Lawinenunglück: Schwierige Suche nach 50-Jährigem

Die Suche nach jenem Skitourengeher, der bei einem Lawinenunglück im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land am vergangenen Wochenende angeblich die Hilfe verweigert hatte, gestaltet sich schwierig.

Foto © AP

Befragungen von Wirten mehrerer Beherbergungsbetriebe und die Kontrolle des Gipfelbuches an dem betroffenen Berg hätten vorerst keine Identität des Gesuchten gebracht, berichtete die Alpinpolizei am Mittwoch.

Bei dem Mann soll es sich nach Zeugenaussagen um einen 40- bis 50-Jährigen handeln. Er soll einen fünf mal 20 Zentimeter großen "DAV"-Aufnäher (Abkürzung für Deutscher Alpenverein, Anm.) auf der Oberbekleidung getragen haben. Der Gesuchte soll rund 1,80 Meter groß sein und deutschen Dialekt gesprochen haben. Die Statur des Tourengehers wurde als schlank beschrieben. Die Polizei ersuchte um Hinweise unter (059133/7583).

Steirer starb

Bei dem Lawinenunglück auf dem rund 3.000 Meter hohen Zischgeles war ein 38-jähriger Steirer unter den Schneemassen verschüttet worden. Er konnte erst nach längerer Zeit geortet und ausgegraben werden. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und starb einen Tag später in der Innsbrucker Uni-Klinik.

Weiter kritisch war der Gesundheitszustand eines Lawinenopfers, das seit Sonntag auf der Intensivstation der Innsbrucker Klinik liegt. Der 34-jährige Tscheche war am 3.200 Meter hohen Längenthaler Weißer Kogel verunglückt und lag eine halbe Stunde unter den Schneemassen. Sein Zustand wurde am Mittwoch als "unverändert ernst" beschrieben.

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