27. November 2014, 10:26 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 15:03 UhrKommentare

Österreicher spendenfreudig wie noch nie

Foto © APA

Die Österreicher sind spendenfreudig wie noch nie. In den vergangenen zwölf Monaten gab jeder durchschnittlich 92 Euro, im Vorjahr waren es 87 Euro. Das gab das Institut für Sozialforschung "Public Opinion GmbH" bekannt. Bei der Freigiebigkeit sind vor allem Kinder, Tiere und Obdachlose "im Trend". Sie werden von jeweils 28, 22 und 13 Prozent der Befragten als Ziel für eine Unterstützung genannt.

Wer spendet erklärt sich solidarisch mit den Armen und Schwachen. Als weitere Motive werden Sympathie gegenüber den Organisationen, der überzeugende Hilferuf sowie Mitleid angeführt. Wie bereits im Vorjahr dürfte die vielbeworbene steuerliche Absetzbarkeit von Spenden keine große Rolle spielen: Aus (eher) diesem Grund spenden rund acht Prozent. Anders bei Unternehmen - hier ist der Steuervorteil für 21 Prozent ein Grund, fanden die Meinungsforscher heraus.

Während sich das Jahr 2011 als Finanz-Euro-Krisenjahr negativ auf die Spenden-Mentalität ausgewirkt hat, dürfte sich die Situation nunmehr wieder erholt haben. In nahezu allen Bereichen sind die Bekanntheits- und Sympathiewerte der Spendenorganisation gestiegen, registrierte Public Opinion. Vor allem der Bereich Medizin (Ärzte ohne Grenzen, Rote Nasen, Clowndoctors) und Tiere (Tierschutzverein, Vier Pfoten, WWF) haben davon profitiert. Einzige Ausnahme ist die Caritas, deren Sympathiewerte merklich nachgelassen haben. Studienleiter Bernhard Hofer vermutet die derzeitige Krise der Katholischen Kirche als Ursache: "Die Caritas muss dafür mitbüßen".

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