23. November 2014, 23:21 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 12.10.2012 um 16:28 UhrKommentare

Bombe in Potsdam: Tausende mussten Häuser räumen

Foto © APA

Tausende mussten dafür ihre Wohnungen verlassen: Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Potsdam erfolgreich entschärft worden - nach anfänglichen Verzögerungen. Rund 10.500 Menschen im Stadtteil Am Stern mussten ihr Zuhause verlassen. Der 250 Kilo schwere US-Blindgänger war nicht transportfähig und musste auf dem Privatgrundstück unschädlich gemacht werden.

Ein Anrainer hatte sich nach der missglückten Entschärfung in München an Gerüchte erinnert, wonach im Krieg in der Nähe des Hauses eine Bombe niedergegangen war. Er hatte den Kampfmittelräumdienst alarmiert. Rund um den Fundort galt ein Sperrkreis von 600 Metern.

Nicht alle betroffenen Bewohner wollten sich rechtzeitig in Sicherheit begeben. So weigerten sich nach Angaben der Stadtverwaltung zunächst 15 Bewohner der Gegend zu gehen. Eine Mutter mit Kind musste von der Polizei aus ihrer Wohnung geholt werden, was die Arbeiten zusätzlich aufhielt. Rund 330 Mitarbeiter der Stadt, 50 Feuerwehrleute und 40 Polizisten kontrollierten, ob alle Wohnungen und Häuser innerhalb des Sperrkreises geräumt waren. Auch Firmen- und Geschäftsgebäude waren betroffen.

Seit der Wende 1990 wurden nach Angaben der Stadt 130 Bomben in Potsdam entschärft oder gesprengt. Erst im Juli war ein sowjetischer Blindgänger kontrolliert gesprengt worden, ohne Schäden anzurichten.

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