21. Dezember 2014, 05:51 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 13.09.2012 um 13:35 UhrKommentare

Dreijähriger aus verdrecktem Keller befreit

Unglaublicher Fall von Kindesmisshandlung in Deutschland: Ein Handwerker hatte in einem Haus wimmernde Geräusche gehört und die Polizei verständigt. Die Polizei fand das Kind in einer verkommenen Kellerwohnung.

Foto © AP

Gegen die Eltern eines Dreijährigen, der in einem völlig verdreckten Keller in Bad Segeberg eingesperrt war, ermittelt die Kieler Staatsanwaltschaft. "Wir konzentrieren uns darauf, ob die Fürsorgepflicht verletzt wurde", sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Donnerstag.

Handwerker hörte das Kind wimmern

Ein Handwerker hatte im Juni im Haus der Eltern wimmernde Geräusche gehört und die Polizei alarmiert, die den Buben dann in einer verkommenen Kellerwohnung entdeckte, sagte die Landrätin des Kreises Segeberg, Jutta Hartwieg. Der Dreijährige habe in Kot gestanden. Es sei noch unklar, ob er stundenweise, über Tage oder auch nachts in der Kellerwohnung eingesperrt gewesen sei. Die Eltern wohnten im Erdgeschoß.

Gegen das Jugendamt, das die mit Erziehungsaufgaben seit langer Zeit überforderte Familie von einem freien Träger betreuen ließ, laufen keine Ermittlungen, wie Hess sagte. Es gebe keine Anhaltspunkte für Fehlverhalten. Dies gelte auch für den freien Träger.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Wartungsarbeiten

  • >> Liebe User!
    • Auf unserer Website gibt es einige Neuerungen. Wichtige Informationen dazu finden Sie HIER.
    • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: feedback@kleinezeitung.at
      Ihr Kleine Zeitung Team

Apps für alle