27. November 2014, 10:32 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 20.08.2012 um 21:36 UhrKommentare

Waldbrände in Italien forderten ein Todesopfer

Foto © APA

Schwere Waldbrände, die seit Tagen in mehreren Regionen Italiens wüten, haben am Montag ein Menschenleben gefordert. Ein 57-jähriger Förster, der in der Provinz Avellino in der süditalienischen Region Kampanien beim Löschen eines Brandes eingesetzt war, wurde tot aufgefunden. Der Mann war von seinen Kollegen als vermisst gemeldet worden. Über 60 Brände wurden am Montag in Kampanien gemeldet.

Auch Sizilien war am Montag besonders stark von den Feuern betroffen. Auf der Insel waren mehrere Hubschrauber und Maschinen des Typs Canadair im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Seit Jahresbeginn wurden in Italien laut einer jüngst veröffentlichten Bilanz des Forst- und Umweltschutzkorps in Rom über 5.000 Feuer gemeldet.

In Griechenland hatten Feuerwehr und Löschflugzeuge erneut mit schweren Bränden auf Chios in der Ostägäis zu kämpfen. Dort flammten in der Nacht auf Montatg mehrere Brände wieder auf. Diese haben bisher nach Schätzungen der Feuerwehr mehr als 7.000 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört. Vorübergehend mussten mehrere Dörfer evakuiert werden.

"Die Situation ist wegen der Winde sehr schlimm", sagte der Chef der Feuerwehr Panagiotis Papagiotopoulos im Rundfunk. Wegen extremer Trockenheit waren am Wochenende in Griechenland mehr als 50 Brände ausgebrochen. Die Gefahr bleibt sehr groß, warnte der Zivilschutz. Zehn Löschflugzeuge und vier Löschhubschrauber werden um Chios herum eingesetzt. Wie Satellitenaufnahmen zeigten, haben die Rauchwolken aus Chios die Insel Kreta in der Südägäis erreicht. In der Ägäis wüten zurzeit Winde der Stärke acht mit Böen, welche die Stärke elf erreichen.

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