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Zuletzt aktualisiert: 24.06.2012 um 13:28 UhrKommentare

Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Obersteiermark

Foto © APA

In der Obersteiermark hat am Sonntag strahlender Sonnenschein die Niederschläge abgelöst, wodurch die Aufräum- und Sicherungsarbeiten nach Hochwasser und Muren in den vergangenen Tagen ungehindert weitergehen konnten. Im Falle des 48-jährigen Obersteirers, der seit Samstag in der Früh nach einem Sturz in einen hochwasserführenden Bach vermisst ist, wurde am Sonntag die Suche fortgesetzt.

Die Sperre der Schoberpass Straße (B113) zwischen Kalwang und Wald am Schoberpass soll um 19.00 Uhr aufgehoben werden, die B114 über den Triebener Tauern ist hingegen zwischen Trieben und St. Johann am Tauern auf unbestimmte Zeit unpassierbar.

Am Sonntag arbeiteten Feuerwehren und freiwillige Helfer in den betroffenen Bereichen des Bezirkes Liezen bzw. Bruck/Mur mit Hochdruck - und ebensolchen -reinigern - an der Beseitigung von Schlamm und Geröll bei Wohnobjekten und Straßen. Große Mengen an Erde, Steinen, Schotter und Treibholz mussten auf Lkw geladen und auf Deponieplätze gebracht werden, dafür waren rund 50 Bagger, Lastwagen und Radlader im Einsatz. Neben den beiden Bundesstraßen war am Sonntag auch noch der rechte Fahrstreifen der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Trieben und Treglwang in Richtung Norden wegen Aufräumarbeiten nach einem Murenabgang gesperrt.

Weiters standen rund 40 Pioniere des Bundesheeres aus Graz im Einsatz, die in Treglwang und Gaishorn Verklausungen von Bächen öffneten. "Dies ist dringend notwendig, weil sich in diesen verstopften Bachläufen bei weiteren Niederschlägen Wasser stauen könnte, das zu weiteren Überflutungen und Vermurungen führen kann", so ein Bundesheersprecher.

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