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Zuletzt aktualisiert: 09.06.2012 um 17:50 UhrKommentare

Opfer bei Flugzeugabsturz hinterlassen zwei Kinder

Der Unfall ereignete bei Maria Laach am Jauerling. Das Flugzeug war auf dem Weg von Ungarn nach Deutschland von den Radarschirmen der Flugsicherung verschwunden. Für das Ehepaar in dem Flugzeug gab es keine Hilfe mehr.

Foto © APA

Der Absturz eines Kleinflugzeuges in Thalham in der Marktgemeinde Maria Laach am Jauerling (Bezirk Krems) hat am Samstagvormittag zwei Menschenleben gefordert. Ein Notarztteam habe nur mehr den Tod der beiden Insassen feststellen können, teilte Philipp Gutlederer von "144 - Notruf NÖ" mit. Bei den Opfern handle es sich um einen Mann und eine Frau. Die Maschine war nach Angaben der Austro Control nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest gestartet und nach Straubing (Bayern) unterwegs.

Identität geklärt

Die Identität der Opfer wurde durch das Landeskriminalamt NÖ gemeinsam mit deutschen Kollegen geklärt, es handelt sich um ein Ehepaar aus Bayern, teilte das Bezirkspolizeikommando Krems am Sonntag auf Anfrage mit.

Bei dem Unfall kamen ein knapp 40 Jahre alter Mann und seine 38-jährige Frau ums Leben, so die Polizei. Das Paar aus Straubing hinterlässt zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren. Es war am Donnerstag nach Ungarn geflogen. Die Rückreise wurde am Samstag kurz nach 9.00 Uhr gestartet.

Ohrenzeugen hätten nach Polizeiangaben wahrgenommen, dass die Ultraleicht-Maschine relativ tief geflogen sei. Befragungen standen noch aus. Zum Zeitpunkt des Unfalls habe in dem Gebiet dichter Bodennebel geherrscht, so die Polizei weiter.

Der Unfall im Jauerling-Gebiet hatte sich laut Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando gegen 10:45 Uhr ereignet. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Die Flugunfallkommission des Verkehrsministeriums hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Markus Pohanka von der Austro Control war die Maschine mit deutschem Kennzeichen (D-EFMT) zunächst im Sichtflug unterwegs.

Vom Radarschirm verschwunden

Im Raum Krems habe der Pilot Funkkontakt mit der Flugsicherung aufgenommen. Er habe im Instrumentenflug weiterfliegen wollen. Nur wenig später sei ein Notruf abgesetzt worden und die Maschine vom Radarschirm verschwunden. Kurz darauf sei auch ein Notsignal eingegangen. Es lägen keine Informationen vor, welche Probleme beständen hätten, sagte Pohanka am Nachmittag.

Bei der verunglückten Maschine handelt es sich um ein Ultraleicht-Flugzeug der Marke Impulse 100TD. Die Helfer entdeckten das Wrack bereits kurz nach ihrer Alarmierung, so Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Für die beiden Insassen der zweisitzigen Maschine gab es keine Hilfe mehr.

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