27. November 2014, 14:16 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 01.06.2012 um 15:17 UhrKommentare

Raubüberfall auf Kitzbüheler Juwelier

Foto © APA

Nach einem Raubüberfall am Freitagvormittag auf ein Juweliergeschäft im Zentrum von Kitzbühel fehlte vorerst jede Spur von den beiden Tätern. Die Alarmfahndung wurde inzwischen eingestellt, sagte Karl Ritscher vom Landeskriminalamt. Die Geschäftsinhaberin war von den Unbekannten gefesselt worden, bevor sie Schmuck raubten. Das Opfer erlitt bei dem Überfall einen Schock, verletzt wurde es nicht.

Die Räuber waren laut Ritscher sehr aggressiv vorgegangen: "Sie ergriffen die Frau am Hals, drückten sie zu Boden und fesselten sie mit einem Kabelbinder." Bewaffnet waren sie nicht. Nach dem Coup verließen die Täter das Geschäft zu Fuß. "Danach verliert sich die Spur", sagte der Kriminalist. Eine Bereichsfahndung in Tirol und Salzburg war nach wie vor aufrecht.

Zudem hofften die heimischen Beamten bei der Suche nach den Kriminellen auf die Unterstützung ihrer Kollegen aus Deutschland. Möglicherweise hätten die Männer dort ähnliche Überfälle mit derselben Vorgehensweise durchgeführt. Ritschers Angaben nach seien die beiden ein eingespielte Team gewesen und dürften nicht zum ersten Mal aktiv geworden sein.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr in Kitzbühel. Die Beute packte das Duo in ein schwarzes Kunststoffsackerl mit rot-weiß-roten Streifen. Die Täter dürften ost- bzw. süd-europäischer Herkunft sein.

Einer der beiden Männer wurde als rund 1,80 Meter groß beschrieben, er soll von "stärkerer Statur" und breitschultrig sein. Der Mann hat helle Haare bzw. eine Glatze, helle Hautfarbe und war mit einer Schirmkappe, einem staubfarbigen, hüftlangen Mantel und einer dunklen Hose bekleidet.

Sein Mittäter soll rund 1,70 Meter groß und schmächtig sein. Er hatte dunkle kurze Haare, schwarze Augenbrauen und trug eine Schirmkappe. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und dunklen Jeans. Vermutlich dürften die Räuber in einer slawischer Sprache kommuniziert haben. Die Männer wurden auf rund 25 bis 30 Jahre geschätzt.

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