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Zuletzt aktualisiert: 23.05.2012 um 10:47 UhrKommentare

Festnahme in "Cold Case" in Wiener Neustadt

Seit dem 28. September 2001 galt die Kindergartenhelferin Heidrun Wastl als vermisst, nun steht der Fall vor der Aufklärung. DNA-Spuren könnten zum Mörder führen.

Foto © APA

Im Fall der vermissten Heidrun Wastl (damals 37) aus Wiener Neustadt ist nach mehr als zehn Jahren ein Verdächtiger festgenommen worden. Näheres zur Person wollte die Polizei vorerst nicht sagen. Bei dem Mann, der in der Nacht auf Dienstag wegen des Verdachts des Mordes festgenommen wurde, soll es sich um den Menschen handeln, der Wastl zuletzt gesehen hatte.

Nach der Leiche der Frau werde seit Dienstag in einem Wald in der Buckligen Welt gesucht, sagte ein Polizeisprecher und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Kurier" vom Dienstag. Details zu den Örtlichkeiten wurden vorerst nicht bekanntgegeben.

Das mysteriöse Verschwinden von Wastl wird seit mehreren Monaten im Rahmen des Cold Case Managements vom Bundeskriminalamt (BK) untersucht. Bereits Ende April wurde bekannt, dass auf einer Dose, die von diesem Tag aus der Küche der Frau stammt, DNA-Spuren eines der Familie nahestehenden Mannes gefunden wurden. Ob es sich dabei um den jetzt festgenommenen Verdächtigen handelt, war zunächst nicht bekannt.

Der Mann befinde sich in Verwahrungshaft und werde von der Polizei einvernommen, so Habitzl. Wie er sich bisher verantwortete, wollte die Staatsanwaltschaft nicht verraten. Man zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Ermittler "am richtigen Fleck" suchten und der Fall schon bald geklärt werden dürfte.

Heidrun Wastl gilt seit dem 28. September 2001 und somit seit über zehneinhalb Jahren als vermisst. Die Kindergartenhelferin wollte an jenem Tag ihren sechsjährigen Sohn um 11.30 Uhr von der Schule abholen, kam dort aber nie an. Der Fall wurde im Juli 2002 auch in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen. Wastl wurde mittlerweile von ihrem Ehemann auch für tot erklärt.

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