23. November 2014, 14:35 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 09.05.2012 um 17:50 UhrKommentare

Studie: 2030 fast Hälfte der Amerikaner fettleibig

Foto © APA

In nicht einmal 20 Jahren soll fast die Hälfte der Amerikaner nach einer neuen Studie fettleibig sein. Den Daten zufolge werden im Jahr 2030 etwa 42 Prozent der US-Bürger einen Body-Mass-Index von mindestens 30 haben. Derzeit seien es 36 Prozent. Der Anteil der "besorgniserregend fettleibigen" Menschen - ein BMI von 40 oder mehr - werde sich von 4,9 auf elf Prozent mehr als verdoppeln.

Trotz der besorgniserregenden Zahlen haben die Gutachter aber auch eine gute Nachricht: Die Menschen werden zwar immer dicker, aber sie werden es langsamer. Tatsächlich hatten die Wissenschafter vor ein paar Jahren noch mit einer deutlich höheren "Dickenquote" im Jahr 2030 gerechnet, nämlich mit 51 Prozent.

Studienleiter Eric Finkelstein von der Duke University in Durham in North Carolina zufolge ist unklar, warum diese Entwicklung etwas gebremst ist: Entweder hätten staatliche Aufklärung und verändertes Gesundheitsbewusstsein tatsächlich etwas bewirkt. Oder die Amerikaner hätten in einigen Gebieten einfach schon den Grad an Übergewicht erreicht, der kaum noch zu steigern sei.

Der Studie zufolge ist das Übergewicht auch ein gewaltiger volkswirtschaftlicher Faktor. Demnach kostet das Fett bis 2030 mehrere hundert Milliarden Dollar. Das seien in erster Linie Gesundheitskosten durch Diabetes und Herzkrankheiten.

Für ihre Prognose haben die Forscher Millionen Daten des sogenannten Behavioral Risk Factor Surveillance System ausgewertet. Diese Telefonumfrage unter Millionen Bürgern in allen Teilen und Gebieten der USA gilt als größte Gesundheitsumfrage der Welt. Zudem wurden Daten der einzelnen Bundesstaaten ausgewertet. Nach Angaben der Forscher hat sich gezeigt, dass die Menschen in aller Regel ihr Gewicht unterschätzen und sich gleichzeitig für größer halten als sie tatsächlich sind.

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