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Psychisch Kranke durfte Kind erziehen

Ein zweijähriges Mädchen wurde geschlagen und trotz starker Schmerzen und Angst die ganze Nacht alleine im Kinderzimmer gelassen. Der Prozess gegen die Mutter (29) des Kindes wurde am Montag vertagt.

Foto © Fuchs/KLZ

Ein zweijähriges Mädchen wurde geschlagen und trotz starker Schmerzen und Angst die ganze Nacht alleine im Kinderzimmer gelassen. Der Prozess gegen die Mutter (29) des Kindes wurde am Montag vertagt. Ihr Bekannter (34) wurde wegen der Übergriffe zu fünf Monaten bedingter Haft und 480 Euro Geldstrafe verurteilt.

Welche Rolle spielte die Mutter? Die 29-Jährige ist psychisch krank und hat eine Sachwalterin. Ihre Tochter lebte trotzdem ständig bei ihr. Doch war die Frau überhaupt in der Lage, für das Kind zu sorgen? Christine Gaschler-Andreasch, Leiterin der Familienabteilung im Land: "Jemand der besachwaltert wird, muss nicht gleich bindungsunfähig und dem Kind gegenüber lieblos sein." Ja, das Mädchen habe bei der Mutter gelebt. Zuerst gemeinsam mit dem leiblichen Vater. Dann scheiterte die Beziehung, im August 2011 kam es zu den Übergriffen. Wurden Warnzeichen übersehen? Das Jugendamt gibt keine Auskunft. Laut Gaschler-Andreasch wurde die Familie von einem Sozialarbeiter betreut, das Kind war auch in einer Kinderbetreuungseinrichtung. Heute ist es bei Pflegeeltern, die Mutter darf es dort besuchen.

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