27. November 2014, 12:50 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 03.01.2012 um 13:02 UhrKommentare

Kein Kindersegen: DNA-Test "entlastet" Udo Jürgens

Eine 39-jährige Deutsche hat behauptet, dass sie die uneheliche Tochter des Sängers sei. Ein DNA-Test schloss jetzt seine Vaterschaft endgültig aus. Kritik gibt es an der Klägerin, sie hätte eine Medienkampagne inszeniert, die einer Vorverurteilung von Jürgens gleichkommt, so dessen Sprecher.

Foto © APA

Udo Jürgens ist nicht der Vater einer 39-jährigen Deutschen. Das ist jetzt nach Angaben des Sprechers des 77-jährigen Sängers durch einen Gentest eindeutig bewiesen wurden. Der DNA-Vergleich war von einem Gericht im deutschen Bundesland Hessen nach einer entsprechenden Klage der Frau angeordnet worden. Schon eine erste DNA-Analyse habe die Vaterschaft ausgeschlossen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung von Jürgens-Sprecher Thomas Weber. Dieses Ergebnis sei von der Klägerin angefochten worden. Aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichtes Dieburg habe der Sänger am 20. Dezember einen Gentest abgelegt, der ebenfalls ergab, dass Udo Jürgens nicht der Vater der 39-Jährigen ist.

"Aufmerksamkeitserhaschung für die Klägerin"

"Trotz des negativen Testresultats befremdet die Tatsache, dass die angebliche Vaterschaft erst 40 Jahre später eingeklagt wurde", erklärte Weber. Befremdet habe auch die Rolle der Kläger-Partei, die diese private Angelegenheit in Form einer richtiggehenden Medienkampagne an die Öffentlichkeit getragen habe. "Das wäre zur Durchsetzung der Klage absolut nicht notwendig gewesen und diente bei der Exponiertheit, welche prominente Personen ausgesetzt sind, nur der Aufmerksamkeitserhaschung für die Klägerin, kommt aber einer bewusst in Kauf genommenen Vorverurteilung von Udo Jürgens gleich", kritisierte der Sprecher des in der Nähe von Zürich lebenden Sängers.

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