ZiB2-InterviewLandbauer: "Ich habe niemals verwerfliche Lieder gesungen"

Der FPÖ-Spitzenkandidat bei der niederösterreichischen Landtagswahl bekräftigte seine Position, niemals in der Burschenschaft "Germania" NS-verherrlichende Lieder gesungen oder solche in seiner Anwesenheit gehört zu haben.

Udo Landbauer
Udo Landbauer © (c) APA
 

Der FPÖ-Spitzenkandidat bei der niederösterreichischen Landtagswahl  bekräftigte seine Position, niemals in der Burschenschaft "Germania" NS-verherrlichende Lieder gesungen oder solche in seiner Anwesenheit gehört zu haben. Jegliche Rücktrittsforderungen wies er zurück. Er sei nicht mehr Mitglied in der Burschenschaft, antwortete er auf die Frage von Moderator Armin Wolf. Ob ruhende Mitgliedschaft oder Austritt sei Wortklauberei.

Landbauer verlangt Aufklärung, Prüfung und gegebenenfalls Sanktionen. In seiner Zeit habe es nie rassistische Vorkommnisse gegeben, die nicht zu Konsequenzen geführt habe, sagt der FPÖ-Politiker. Landbauer moderierte den Stellenwert von Liedgut herunter. Es werde nicht bei jedem Treffen gesungen. Er selbst sei "nie ein guter Sänger gewesen" und habe sich deshalb nicht mit dem Buch befasst.

Landbauer im Interview

 

Landbauer in der ZiB2

Kommentare (10)

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carpe diem
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Er ist ja auch kein Musikhistoriker...

...wie soll er sich auskennen? Und singen kann er auch nicht. Also bitte... So ein Unschuldslamm wird nur von bestimmten Medien schlecht gemacht. Diese Linken auch...

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SoundofThunder
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Ich auch nicht

Nur,mir glaubt man!

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raspel
1
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Höchste Zeit für die FPÖ,..

..sich von den immer wieder auftauchenden braunen Flecken gründlich zu reinigen. Spannend ist aber auch, warum gerade eine Woche vor einer Wahl, in der die SPÖ bislang schlechte Karten hat, solche Sachen an die Öffentlichkeit gelangen und von Herrn Wolf genüsslich breitgetreten werden.

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Lodengrün
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Denke

Ich auch. Reißt man den ganzen Filz raus ist die Partei quasi nicht mehr existent.

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bmn_kleine
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Re gründlich reinigen

Um eine wirklich gründliche Reinigung be der FP durchzuführen, müsste sie sich auflösen

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Zeitgenosse
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Herr Wolf

hat treffend gefragt und die Antworten werfen Fragen auf , so hab ich es empfunden.
Er hat nie diese Lieder gesungen und wenn war er erst 11 Jahre alt , somit keine Verantwortung!
Vizepräsident in dieser Organisation und nichts bemerkt, ein Buch mit geschwärzten Texten und Liedern die Herr Wolf zitiert hat gehören ins Feuer und liegen nirgends herum .

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Armergehtum
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Sehr ruhmreich, wenn ein Österreichischer Politiker angibt keine Nazilieder zu singen - geht`s noch ?

Wie schon bei den letzten beiden FPÖ/ÖVP Regierungen geht es weiter, dass laufend nur interne Probleme zu lösen sind.
So drücken sie sich, die wahren Probleme der Österreicher anzusprechen und zu lösen.
Danke allen Wählern dieser Ideologie - war ja kaum vorherzusehen, was sich da zusammenbraut.
Aber auch die anderen Parteien sind in Verantwortung zu ziehen, da sich für viele Menschen keine Alternativen boten.
Hauptsache unser Steuergeld für für solch einen Schwachsinn verbraten.

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Kariernst
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Naiv und niveaulos

Man sollte nie mit Steinen werfen wenn man selbst im Glashaus sitzt und Rundumschläge machen nur weil man absolut keine Einsicht zeigen will oder kann das hat nichts mit links linker Hetze oder Vorschreibung zu tun für wie blöd hält dieser Mann die Menschen in Österreich eigentlich. Mag ja sein das er nicht mitgesungen hat doch den Text kannte er schon von Anfang das ist so wie beim Dieselgate zuerst alles abstreiten und dann kommt doch die Wahrheit an Licht. Die logische Folge ist der sofortige Rücktritt den dieser Mann will Landesrat werden und hat absolut nichts aber schon gar nichts aus eigenem Antrieb unternommen diese Ungeheuerlichkeiten abzustellen oder zur Anzeige zu bringen untragbar dieser Mann und wenn nur einen Funke Anstand in sich hat tritt er von selbst zurück. Ja bei den anderen sind die Blauen nicht so tolerant und zimperlich vermuten in allem eine Verschwörung doch in den eigenen Reihen wird alles negiert und schön geredet. kein Wunder sind doch 33% der Abgeordneten Mitglieder solcher Vereine und Burschenschaften die solche ein Gedankengut verbreiten und diese Abgeordneten finden nichts dabei wenn sie wirklich eine Verantwortung in der Politik und in Österreich übernehmen wollen sollten sie alle Abgeordneten die Mitglied einer solchen Burschenschaft sind vor die Wahl Stellen Austritt oder sachliche Politik für die Österreicherinnen und Österreicher machen

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Lodengrün
3
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Wie schaut sein Leben aus ohne FPÖ?

Da gibt es keines? Beruf hat er keinen gelernt, Studium keines abgeschlossen.

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Lodengrün
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Er soll bei der Wahrheit bleiben. Man lese

Wikipedia Eintrag des Herrn Landbauer.
Sehr informativ was er da unter "junge Patrioten" steht.
Und siehe da auch hier geht es auch um ein Liederbuechlein: .

Udo Landbauer bat in zwei mit seinem Konterfei versehenen Schreiben an Sympathisanten der „Jungen Patrioten“ um Spenden, darunter auch für ein vom Verein 2010 herausgegebenes „Liederbüchlein für unterwegs“. Das Buch beinhaltet unter anderem mit „Hohe Nacht der klaren Sterne“ eines der bekanntesten Weihnachtslieder aus der Zeit des Nationalsozialismus und mit „Und wenn wir marschieren“ das Bundlied des Bundes Deutscher Mädel (BDM). Laut dem Vorwort der Herausgeber des Liederbuchs der „Jungen Patrioten“ sei dessen Aufgabe, „im Dienste unseres Volkstums und in Treue zu unserem Vaterland Kräfte der Seele zu wecken und erneut zu binden.

Der Mann scheint gerne zu singen. Hatte er auch damals keine Ahnung was da gedruckt wurde?

Jetzt soll Herr Vilimsky bitte nicht aufstehen und sagen das Wikipedia keine Bedeutung in unserer Gesellschaft hat.

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