Deutscher WahlkampfAfD-Spitzenkandidatin soll Asylwerberin illegal beschäftigt haben

Die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen AfD, Alice Weidel, hat einem Zeitungsbericht zufolge an ihrem Schweizer Wohnsitz eine Asylwerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten lassen.

Alice Weidel
Alice Weidel © (c) AP (Michael Sohn)
 

Die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen AfD bei der Bundestagswahl in Deutschland, Alice Weidel, hat einem Zeitungsbericht zufolge an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylwerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten lassen. Die deutsche Wochenzeitung "Zeit" berichtete am Mittwoch im Voraus aus ihrer neuen Ausgabe, 2015 habe eine Studentin der Islamwissenschaften für die Politikerin gearbeitet, die dann den Job an die Frau aus Syrien weitergeben habe. Diese soll auch dabei gewesen sein, als Weidel mit ihrer Familie im Herbst 2016 in eine Eigentumswohnung umgezogen sei. Das Gehalt soll Weidel den Frauen bar auf die Hand bezahlt haben, es habe weder einen Anstellungsvertrag noch eine Rechnung gegeben, heißt es in dem Bericht weiter. Die Vergütung habe 25 Franken (21,85 Euro) pro Stunde betragen, was für Schweizer Verhältnisse üblich sei.

Die AfD (Alternative für Deutschland) erklärte: "Die Verdachtsäußerung, Alice Weidel habe eine Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten lassen ist falsch." Weidel habe zu keinem Zeitpunkt eine Asylwerberin angestellt, für sich arbeiten lassen oder an diese eine Vergütung bezahlt. Eine Barzahlung an Haushaltshilfen sei zudem nach Schweizer Recht völlig legal. Weidel selbst wollte sich auf Reuters-Anfrage nicht zu dem Bericht äußern.

Erst vor wenigen Tage hatte ein angebliches E-Mail Weidels für Wirbel gesorgt: Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" soll ein E-Mail von Weidel an einen Vertrauten rassistische Bemerkungen und Demokratie verachtende Thesen enthalten. Weidel selbst hat bestritten, die Verfasserin des Textes zu sein.

Kommentare (5)

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Irgendeiner
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Ach nein, wahrscheinlich wars gar keine Syrerin

sondern eine Tamilin die sie, Gutmensch die sie ist, in die EU schmuggeln wollte, die AfD macht sowas,man lacht.

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tomtitan
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wer noch nie im pfusch etwas machen ließ,


der werfe den ersten stein. (was aber nicht heißen soll, daß dies moralisch/rechtlich in ordnung ist).

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princeofbelair
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Das Übel

wird sich stets mit Übeln häufen
und, wenn es euch nicht töten kann, nur mehr und mehr mit jedemTag euch quälen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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max13
1
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Die lebt in der Schweiz,

Und ist in Deutschland Spitzenkandidatin einer ultraleichtes Partei.

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Lodengrün
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Warum

wundere ich mich nicht? Diesen
Parteien geht es doch nur das System auszuhebeln.

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