RechtspopulistenUnd wieder droht der AfD die Spaltung

Am AfD-Parteitag an diesem Wochenende geht erneut das Gespenst der Spaltung um. Ob Parteichefin Frauke Petry nun geht oder nicht, ist weiterhin unklar.

Frauke Petry © (c) APA/AFP/ODD ANDERSEN (ODD ANDERSEN)
 

Spaltung oder Versöhnung - erneut soll ein Parteitag die Macht- und Richtungsfrage in der AfD klären. Falls sich am Wochenende die zerstrittenen Lager trennen, wäre es die zweite Spaltung binnen zwei Jahren. Im Juli 2015 folgte der Essener AfD-Parteitag dem nationalkonservativen Flügel, der sich damals hinter Frauke Petry sammelte.

Parteigründer Bernd Lucke als Vertreter des bürgerlich-liberalen Flügels wurde abgewählt und von Petry-Anhängern regelrecht aus dem Saal gebuht. Zu Luckes Gegenspielern zählten damals auch Alexander Gauland, inzwischen härtester Widersacher Petrys, und der nordrhein-westfälische Landeschef Marcus Pretzell, inzwischen der Ehemann Petrys.

Im Vorfeld der Spaltung hatte Lucke die Kampagne "Weckruf 2015" gestartet. Nach dem Essener Parteitag verließen mit ihm viele gemäßigte Mitglieder die AfD. Es entstand die Partei ALFA, die sich später in LKR umbenannte, und politisch bedeutungslos ist. Die AfD rutschte in Umfragen auf drei Prozent ab. Ihr Wiederaufstieg erfolgte im Zuge der Flüchtlingskrise im Herbst 2015.

Ehemann: Petry bleibt

Die Abgrenzung gegen Rechts, um die AfD für breitere Schichten wählbar und regierungsfähig zu machen, ist nun das Thema Petrys. Anders als in Essen, wo knapp 3.500 Mitglieder in aufgeheizter Atmosphäre entschieden, findet in Köln ein Delegiertenparteitag mit rund 600 Vertretern der AfD-Landesverbände statt.

Die AfD-Vorsitzende  Petry will nach den Worten ihres Mannes Marcus Pretzellübrigens  auch bei einer Niederlage im parteiinternen Richtungsstreit Chefin der rechtspopulistischen deutschen Partei bleiben. "Es wäre verantwortungslos, als Parteivorsitzende die Partei kurz vor dem Wahlkampf im Regen stehen zu lassen", sagte der nordrhein-westfälische AfD-Vorsitzende am Freitag im ARD-Morgenmagazin. Die Parteichefin gab als Begründung an, dass der künftige Kurs der AfD geklärt werden müsse.

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frikazoid
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Rechtes Pack

Pack schlägt sich Pack verträgt sich. Ist bei den Rechten überdurchschnittlich ausgeprägt. Liegt wohl daran, dass es sich meist um einen Haufen von egoistischen Möchtegerns handelt.

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Mein Graz
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spaltets euch doch so lang,

bis nur mehr ein paar zwergerl übrig bleiben. dann hat sich das problem "rechte" von selbst gelöst und viele sind wie ich erleichtert.

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SoundofThunder
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🤔

Ja,so sans,die Rechten. Bei uns gab es FPÖ,F,BZÖ,FPK und das Liberale Forum. Sind wie Spaltpilze.

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