Orthodoxes Weihnachten

Millionen feierten stimmungsvoll orthodoxes Weihnachtsfest

Mit Gottesdiensten und Familienfesten haben Millionen orthodoxe Christen in aller Welt Weihnachten gefeiert. In der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale verlas Patriarch Kirill bei einer Mitternachtsmesse vor Tausenden Menschen die frohe Botschaft. Unter den Gottesdienstbesuchern war auch Regierungschef Dmitri Medwedew.

© APA (AFP)
 

Präsident Wladimir Putin besuchte die Messe in Turginowo, einem Dorf zwischen Moskau und St. Petersburg. Der Kremlchef rief in einer Mitteilung seine Landsleute auf, trotz Krise zuversichtlich zu sein. In einem TV-Interview bezeichnete Patriarch Kirill die russischen Luftangriffe in Syrien als "rechtmäßige Maßnahme zum Schutz des Vaterlandes".

Orthodoxe Christen feiern Weihnachten nach dem julianischen Kalender und damit 13 Tage später als Katholiken und Protestanten am 6. und 7. Jänner. Dank der unterschiedlichen Kalender konnte etwa die sechsköpfige Besatzung aus Russland, den USA und Großbritannien das Fest auf der Internationalen Raumstation ISS zweimal begehen.

Unruhe in die orthodoxe Kirche hatte vor kurzem die Entmachtung des einflussreichen Geistlichen Wsewolod Tschaplin gebracht. Der Leiter der Synodalabteilung hatte mit umstrittenen Thesen etwa über gleichgeschlechtliche Ehen für Aufregung gesorgt. Kurz vor Silvester ersetzte das Patriarchat ihn überraschend durch Alexander Schipkow.

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Danke für Ihr Verständnis.

hermannsteinacher
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Nochmals danke für die eindrucksvolle

Innenaufnahme!

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hermannsteinacher
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Am Altar dieser orthodoxen Kathedrale

sangen die vom Westen gefeierten drei "Künstlerinnen" über den Patriarchen Kirill als "Hündin" (das verwendete russische Wort bedeutet auch "Hure"); "Hund" war der schwere Übersetzungsfehler, der in den deutschen Medien publiziert worden ist.

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