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Christmette

Papst Franziskus geißelte Konsumgesellschaft

Papst Franziskus hat zu Weihnachten die moderne Konsumgesellschaft kritisiert. Bei der Christmette im Petersdom am Heiligen Abend erinnerte er daran, dass Jesus in einem Stall in großer Armut geboren worden sei.

© APA (AFP)
 

 "Dieses Kind lehrt uns, was wirklich wesentlich ist in unserem Leben", sagte Franziskus. "In einer Gesellschaft, die oft trunken ist von Konsum und Vergnügung, von Überfluss und Luxus, von Augenschein und Eigenliebe, ruft er uns zu einem nüchtern-besonnenen, das heißt einfachen, ausgewogenen und gradlinigen Verhalten auf, das fähig ist, das Wesentliche zu erfassen und zu leben", sagte der Papst. In einer "Kultur der Gleichgültigkeit" solle der Lebensstil der Christen erfüllt sein von Erbarmen, Einfühlungsvermögen, Mitleid und Barmherzigkeit.

Gott Mensch geworden

Nach christlichem Glauben ist mit der Geburt Jesu Gott Mensch geworden. Das Datum ist nicht bekannt, doch wird der Tag seit der Spätantike am 25. Dezember gefeiert.

Dieses Weihnachten fällt in ein außerordentliches Heiliges Jahr, das von Franziskus ausgerufene "Jubiläum der Barmherzigkeit". Am 8. Dezember hatte der Papst die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet und darüber hinaus dazu aufgerufen, in allen Kathedralen der Welt heilige Türen zu öffnen.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Wegen Terrorgefahr galten beim Zugang zum Petersdom verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Auf dem Petersplatz erstrahlte der 25 Meter hohe Weihnachtsbaum, den die bayerischen Gemeinden Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg gestiftet hatten. Daneben stand eine Krippe mit 24 lebensgroßen Figuren aus der norditalienischen Provinz Trient.

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der Papst 2016 mit dem Karlspreis ausgezeichnet wird. In einer Zeit, in der viele Menschen in Europa Orientierung suchten, sende er eine Botschaft der Hoffnung und der Ermutigung aus, hatte das Karlspreisdirektorium in seiner Begründung mitgeteilt.

Kommentare (15)

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Bernhard58
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Bei sich anfangen

Lebt denn dieser Papst die Bescheidenheit und Barmherzigkeit nicht vor? Ihr könnt doch nicht alle ihm für die Fehler der Vergangenheit verantwortlich machen. Und im übrigen: was trägt denn ihr bei zum Frieden in Euren Beziehungen, Euren Familien, Eurer Nachbarschaft usw? Was tut Ihr für die Armen, für die Umwelt? Seid Ihr denn nicht auch Nutznießer, dieses Systems?

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sirolo
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Da kann er ja gleich bei seinen "Kirchenfürsten" anfangen. Die leben ja Armut und Bescheidnheit im schlechtesten Sinn des Wortes vor.

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Bernhard58
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@sirolo

Wer immer Negatives sehen will, wird Negatives sehen. Wer Positives sehen will, wird Positives sehen! Versucht doch auch einmal das Positive zu sehen, was dieser Mensch leistet!

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Karmapusher
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Ja, sehen wir das Positive

und lassen wir uns keine "Erbsünde" mehr einreden. Das ist es doch, nicht wahr?

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Hohenwanger
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Die Kirche ist immer auf der Seite

des Geldes gewesen.
Sie wird immer sich selbst verraten dafür.
Moral und Gerechtigkeit kann sie nicht
davon abhalten, der Gier und Rafsucht
zu dienen.

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energy007
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Leichter gesagt als getan

Wir können den Konsum nicht einschränken, ja wir DÜRFEN ihn nicht einschränken, sonst kracht unser auf "ewigem" Wachstum aufgebautes Finanzsystem zusammen.
Sobald das nicht mögliche "ewige" Wachstum aufhört, werden wir MASSENELEND erleben, wie wir am Beispiel 1930 sehen.
Ob die Worte des Papstes schon ein in die Zukunft gerichteter Trost ist?
Vorstellbar ist es, denn unser Finanzsystem mit seinen Auswirkungen ist ihm sicher bekannt.

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secundus
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Das Massenelend werden wir erleben, wenn wir weiter auf dieses herrschende Geld- Finanz- und Wirtschaftssystem setzen.
Anstatt es durch eine Gemeinwohlökonomie zu ersetzen.
Aber die Zeit für dieses System ist gerade im Ablaufen und kann nur durch einen neuen Weltkrieg am Leben erhalten werden. Wir sehen dies ja bereits.

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energy007
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womit wir wieder beim Thema "EINWANDERUNG" wären, denn ein Bürgerkrieg tuts auch.

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Olivia30
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Malen Sie nicht den Teufel ....

an die Wand! Wer will das?

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DerAufdecker000
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Papst Franziskus hat zu Weihnachten die moderne Konsumgesellschaft kritisiert

Nur durch unsere fleißigen Hände können wir uns das auch erlauben.Wer nur Geld für Waffen und Kriege zur Verfügung hat,muss eben auf den anderen Konsum verzichten.

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Karmapusher
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Frieden wird wohl erst sein,

wenn wir alle als "Hirten auf dem Felde" leben werden. Zugegeben, neuerdings sind wir gerade auf einem "guten Weg" dahin.

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latisana
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Der

glaubt auch noch an's Christkind??????

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secundus
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Dieser Papst hat vollkomen recht. Aber leider wird er da wenig gehört, wenn es um die Interessen des Finanzkapitalismus, des Materialismus in der Welt, des neoliberalen Wirtschaftsystems mit Ausbeutung von Menschen, Natur und Ressourcen geht.
Und viele denken sich wohl, soll der andere zuerst anfangen.
Aber auch in der Kirche, wäre viel zu verändern. Wenn man die Prunkpaläste der Bischöfe, der Kardinäle, der Huldigung von Macht, Prunk und Protz geht. (Wie vor kurzen von einem Bischof in Deutschland wieder). Aber auch das Milliardenvermögen der Kirche und der angeschlossenen Organisationen. Dieser Papst wird das halt auch nicht wirklich ändern können, auch wenn er gute Absichten hat.

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Hohenwanger
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Die Kirche die nicht Gottgewollt ist.

Wer hat diese Gesllschaft erfunden?
Wer hat den Kapitalismus erfunden?
Warum muß ein jeder, gegen jeden sein?
Weil Gott nicht Gott ist, was der Mensch für Gott sein will.

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Sokrates42
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Lies mal deine Bibel, Herr Papst

und gleich deine ganze Kirchengeschichte mit - da pranger ich gleich mal ganz andere Dinge an.

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