Rochade in LandesregierungKulturagenden gehen doch an Drexler

Die neue Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl übernimmt nun doch nicht dieselben Agenden, die Christian Buchmann zugeordnet waren, sondern gibt die Kultur an Spitalslandesrat Christopher Drexler ab und übernimmt im Gegenzug von ihm Wissenschaft und Forschung.

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Christopher Drexler: Jetzt auch Kulturlandesrat © ÖAAB/Rothwangl
 

Landeshauptmann und ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer entschied nach ausführlichen internen Gesprächen in den vergangenen Tagen, dass es im Zuge des angekündigten Wechsels in der Landesregierung jetzt doch auch zu einer Neuaufteilung der Ressortzuständigkeiten kommt. "Wir sehen es als beste Lösung für die Steiermark an, wenn das Ressort Wissenschaft und Forschung zur Wirtschaft, und damit zu Barbara Eibinger-Miedl kommt, und im Gegenzug Christopher Drexler die Kulturagenden übernimmt“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zur neuen Geschäftseinteilung.

Drexler war im Landtag mehrere Jahre Kultursprecher der ÖVP-Landtagsfraktion - damals der "Schatten" von SPÖ-Kulturlandesrat Kurt Flecker. Er vertrat diese Agenden mit Leidenschaft, vor allem aber wurde auch ihm große Wertschätzung seitens der Kulturtreibenden entgegengebracht. Dieses Kapital will Drexler nun offenbar nützen: "Mein großes Ziel ist es, die kulturelle Durchflutung der Steiermark noch weiter voranzutreiben."

Barbara Eibinger-Miedl wird am kommenden Dienstag als Nachfolgerin von Christian Buchmann vom Landtag zur neuen Wirtschafts-, Europa- und jetzt auch Wissenschaftslandesrätin gewählt. Sie freut sich, dass damit "eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Industrie sowie Forschung und Innovation unter einem Dach schaffen können".

Nach Bekanntgabe des Wechsels von Buchmann zu Eibinger-Miedl hatte es noch geheißen, bei den Ressorts werde alles beim alten bleiben, wenngleich erkennbar, dass man im Parteivorstand darüber nicht richtig geredet hatte. Dies eröffnete offenbar noch Raum für Diskussionen, der genützt wurde und in eine neue Entscheidung mündete, die offenbar zu jedermanns Zufriedenheit ist.

 

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voit60
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Drexler, der große Gewinner

Zuerst tritt der einzige Konkurrent um die Nachfolge des Schützenhöfers ab, und dann auch noch ein wenig Kultur dazu bekommen, und alles ganz ruhig für den ehemaligen Wadelbeißer abgelaufen.

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Lodengrün
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Ja der wackere Ritter gegen die Abschaffung des Pflegeregreßes

ist auf der Überholspur. Ihn mag zwar niemand in der grünen Mark aber das hat noch nie eine Rolle gespielt. Wir sind ja nicht da um Sympathien zu gewinnen.

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