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Iran verweigert UNO-Berichterstattern Einreise

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Der Iran will keine UNO-Sonderberichterstatter zur Prüfung von Menschenrechtsverletzungen ins Land lassen. Die im Menschenrechtsrat der UNO vorgebrachten Empfehlungen westlicher Länder, Foltervorwürfe und die Unabhängigkeit von Richtern und Anwälten von UNO-Experten überprüfen zu lassen, werden von Teheran laut dem Gremium nicht unterstützt. Dieses hatte am Montag die Lage im Iran untersucht.

Insgesamt wies der Iran demnach 44 Empfehlungen des Westens zurück, darunter die Forderungen zu einem Ende der Gewalt gegen Homosexuelle und zur Freilassung aller politischen Gefangenen.

Dem Bericht des Menschenrechtsrats zufolge wollte sich Teheran jedoch mit 123 Empfehlungen näher befassen, darunter die Aufforderung, die Todesstrafe für religiöse Vergehen abzuschaffen. Auf 23 weitere Vorschläge will die Führung in Teheran demnach bei der nächsten Sitzung des Menschenrechtsrats im Juni antworten. Die 47 Mitglieder des 2006 gegründeten Gremiums müssen sich alle vier Jahre überprüfen lassen. Der Iran musste sich der Untersuchung am Montag zum ersten Mal unterziehen.

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