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Entacher will von Pension (noch) nichts wissen

Eigentlich hatte man erwartet, dass Generalstabschef Edmund Entacher Donnerstagabend seinen Pensionsantritt mit Ende Oktober verkünden wird. Angesichts der Wehrpflichtdebatte hat er es sich aber anders überlegt.

© APA
 

„Ich bleibe auf der Kommandobrücke“, sagte Entacher beim Jahresempfang des Generalstabchefs unter lautem Applaus. Sein Vertrag läuft bis Ende Jänner 2013.

Bei der Veranstaltung waren einige Prominente auch der ÖVP erschienen, unter anderem der niederösterreichische Landeshauptmann Pröll und Innenministerin Mikl-Leitner. Entacher hielt einmal mehr ein Plädoyer für die Einhaltung der Wehrpflicht, wobei er einschränkte, dass der Wehrdienst reformiert werden müsste.

Als Argument für die Wehrpflicht führte er unter anderem das knappe Militärbudget an und ließ dabei mit der Aussage aufhorchen, dass zwei der drei Pilotprojekte von Verteidigungsminister Darabos gezeigt hätten, dass man für die Umsetzung eines Berufsheeres eine Erhöhung des Budgets von vier Prozent bräuchte. Das sei unrealistisch. Entacher warnte auch erneut davor, dass das Bundesheer ohne Grundwehrdiener vor erheblichen Rekrutierungsproblemen für die Miliz und in weiterer Folge für die Auslandseinsätze stünde.

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