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Russland warnt vor voreiligen Schlüssen im Iran-Streit

Nach der Weigerung des Iran, einem Team von Inspekteuren den Zutritt zu einer verdächtigen Militäranlage in Parchin zu erlauben, hat Russland vor "voreiligen Schlüssen" gewarnt.

 

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) habe das Objekt südöstlich von Teheran bereits in der Vergangenheit kontrolliert, teilte am Mittwoch das Außenministerium in Moskau mit.

"Die Inspektoren sollten also zunächst deutlich machen, was hier vor sich geht", sagte Sprecher Alexander Lukaschewitsch nach Angaben der Agentur Interfax. Moskau rufe Teheran aber auf, verstärkt mit der IAEA zusammenzuarbeiten.

Die IAEA hatte in der Nacht zum Mittwoch mitgeteilt, dass der Besuch der Expertenteams ohne Ergebnis zu Ende gegangen sei. Der Westen verdächtigt Teheran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernenergie ein Atomwaffenprogramm zu betreiben. Teheran bestreitet die Vorwürfe. Russland fordert, dass der Konflikt durch Dialog gelöst werden müsse, und lehnt neue Sanktionen gegen Teheran im Weltsicherheitsrat ab. Russland ist ein enger Handelspartner des Iran und hatte das erste iranische Atomkraftwerk fertiggestellt.

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